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Title
Ehrenamtliches Kommunaldolmetschen : wer, wann, warum? / vorgelegt von Marlene Dax
Additional Titles
Volunteering in community interpreting : who, when, why?
AuthorDax, Marlene
CensorGrbic Nadja
Published2013
Description109 Bl. : Zsfassungen + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2013
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Kommunaldolmetschen / Ehrenamtliche Tätigkeit / Kommunaldolmetschen / Ehrenamtliche Tätigkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-57728 Persistent Identifier (URN)
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Ehrenamtliches Kommunaldolmetschen [2.1 mb]
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Abstract (German)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob KommunaldolmetscherInnen in der Steiermark auch ehrenamtlich dolmetschen. Des Weiteren wird untersucht, warum sich die besagten DolmetscherInnen für oder gegen ehrenamtliche Dolmetscheinsätze entscheiden und welches die Umstände sind, die vorliegen müssen, damit sich jene, die nicht ehrenamtlich dolmetschen, ggf. umentscheiden. Aufgrund der Tatsache, dass es zum Ehrenamt von KommunaldolmetscherInnen in der Steiermark keine Daten gibt, soll diese Arbeit auf explorative Weise in Form einer quantitativen Umfrage einen ersten Einblick in das Feld liefern. Die Arbeit stützt sich auf das Volunteer Motivation Inventory von Esmond und Dunlop (2004). Dabei handelt es sich um einen Fragenkatalog, der darauf abzielt, die Motivation von Ehrenamtlichen zu erfassen. Zusätzlich konstruierten die Autoren einen weiteren Fragebogen, der sich mit den Ursachen für die Entscheidung gegen ein Ehrenamt befasst. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurden beide Fragebögen für die Studie adaptiert. Neben der Motivation für oder gegen das Ehrenamt wurde in einem neu entwickelten Fragenkatalog auch auf den Dolmetschalltag der Befragten u.a. in Bezug auf die Dolmetschsprachen, die Settings, die Honorierung und die Vernetzung eingegangen. Die Auswertung der Daten zeigt, dass die Mehrheit der Befragten ? meist aufgrund Zeitmangels ? nicht ehrenamtlich dolmetscht. Diese Mehrheit umfasst Personen, die im Vergleich zu den potenziell Ehrenamtlichen wahrscheinlicher einem Berufsverband angehören, im Schnitt häufger und gegen höhere Honorare dolmetschen und wahrscheinlicher eine translatorische Ausbildung haben. Die von den ehrenamtlichen KommunaldolmetscherInnen angegebenen Gründe für ehrenamtliche Einsätze basieren auf einem Werteverständnis der Hilfsbereitschaft, sind aber auch durch ein politisches Bewusstsein bedingt, dass der Staat und die Gesellschaft nicht ausreichend auf die Bedürfnisse von Nicht-Deutschsprachigen Rücksicht nehmen.

Abstract (English)

The present thesis deals with the question of whether community interpreters working in Styria are willing also to offer their interpreting services as volunteers. Furthermore, it tries to examine why the interpreters in question decide for or against volunteering in community interpreting. Finally, the paper attempts to uncover the circumstances under which those who do not volunteer would change their minds. Due to the fact that there is no data available on volunteering in community interpreting in Styria, the thesis is of an exploratory nature which tries to gain knowledge in the field by means of a quantitative survey. The paper draws upon the Volunteer Motivation Inventory by Esmond and Dunlop (2004). The Inventory is a questionnaire which aims at investigating volunteers? motivation to volunteer. In addition, the authors developed a second questionnaire, that deals with the reasons for not volunteering. In order to answer the research question, both questionnaires were adapted. Besides examining the motivation for or against volunteering, the newly developed survey also dealt with the respondents? professional life in terms of working languages, settings, fees, and networking. The analysis of the data shows that the majority of respondents do not volunteer in community interpreting ? mostly due to a lack of time. They are also more likely to be members of an interpreters? association, they tend to interpret more often and for a higher fee, and are more likely to have a translation degree. Those who volunteer in community interpreting explained their decision with a general willingness to help others and a feeling that the government and society do not sufficiently cater to the needs of the non-German-speaking population.

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