Titelaufnahme

Titel
Climate change, theories of justice and the ethics of ontology / eingereicht von Pranay Sanklecha
Verfasser/ VerfasserinSanklecha, Pranay
Begutachter / BegutachterinMeyer Lukas ; David Heyd
Erschienen2013
Umfang294 S. : Zsfassung + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Klimaänderung / Ethik / Klimaänderung / Ethik / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-57690 Persistent Identifier (URN)
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Climate change, theories of justice and the ethics of ontology [1.14 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Kontext des Klimawandels stellen sich eine Reihe von ethischen Fragen. In dieser Arbeit konzentriere ich mich auf zwei. Die erste (die ?Generationenfrage?) ist: Was (wenn überhaupt) sollte angesichts den Klimawandel unternommen werden? Und die zweite (die ?internationale?, bzw. die ?Verteilungsfrage?): Angenommen, dass etwas unternommen werden sollte - wie sollten Lasten und Nutzen des Klimawandels unter den relevanten Akteuren verteilt werden? Üblicherweise versteht man diese Fragen als Fragen der Gerechtigkeit. Eine mögliche Weise, zu ihrer Beantwortung beizutragen, wäre, sie ebenso zu verstehen und innerhalb des Rahmens von Gerechtigkeitstheorien zu arbeiten. Aber in dieser Arbeit beabsichtige ich, in anderer Weise beizutragen: Ich werde nämlich diesen Rahmen selber hinterfragen und die Grenzen von Gerechtigkeitstheorien in diesem Kontext aufzeigen. Ich versuche zu zeigen, dass die Argumente für die These, dass es bei der Verteilungsfrage hauptsächlich um Gerechtigkeit geht, nicht überzeugen können, und dass es statt dessen gute Gründe gibt, unabhängig von Gerechtigkeit über das Problem nachzudenken. Ferner argumentiere ich, dass die Generationenfrage letztlich keine Gerechtigkeitsfrage, sondern eine Frage der (von mir so genannten) ?ethischen Ontologie? ist. Die grundlegende Idee hinter dieser Ethik ist (wie alle grundlegenden Ideen) sehr einfach. Nachdem ich gezeigt habe, dass Theorien der Generationengerechtigkeit von ontologischen Prämissen abhängen, kann der Rahmen einfach neu bestimmt werden, indem wir ethische Fragen zu diesen ontologischen Fragen stellen. Ich argumentiere, dass wir die Frage, was wir (wenn überhaupt) gegen den Klimawandel tun sollten, nicht primär als Gerechtigkeitsfrage verstehen sollten (also nicht als die Frage, was wir zukünftigen Generationen schulden), sondern als die folgende: Was sollte es geben?

Zusammenfassung (Englisch)

There are a variety of ethical questions that one can ask in the context of climate change. In this essay, I focus on two. The first (the ?intergenerational question?) is: what, if anything, ought we do about climate change? And the second (the international distributive question) is: how should the benefits and burdens of doing something about climate change (if we decide something ought to be done) be distributed amongst the relevant agents? The dominant approach in answering those two questions is to understand them as questions of justice. One way of contributing to answering the two questions is to adopt those understandings and work within the frame of theories of justice. In this essay, however, I aim to contribute in a different way, namely by critically examining the use of the framework itself, and investigating the limitations of theories of justice as ways of understanding and answering the two questions stated above. In this essay, I attempt to show that the arguments for thinking about the international distributive problem in terms of justice do not work, and that there are in fact good reasons for not thinking about the problem in terms of justice. I then further argue the intergenerational question is not fundamentally a question of justice but rather a question of what I call the ethics of ontology. The basic idea behind this ethics, like all basic ideas, is extremely simple. Having demonstrated that theories of intergenerational justice rely on ontological assumptions, the frame is constituted simply by directly asking ethical questions about those ontological assumptions. I argue that in order to answer the question of what, if anything, we ought to do about climate change, we should understand the intergenerational question of climate change not primarily as a question of justice ? i.e. not a question of what duties of justice we owe future agents ? but rather as, at its most fundamental, this question: what, if anything, should there be?