Titelaufnahme

Titel
Nachhaltige Ernährung : Untersuchung der Motive und Wissensarchive von KonsumentInnen in Hinblick auf die Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung / vorgelegt von Ulrike Ehgartner
Verfasser/ VerfasserinEhgartner, Ulrike
Begutachter / BegutachterinSorgo Gabriele
Erschienen2013
Umfang161 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Ernährung / Nachhaltigkeit / Ernährung / Nachhaltigkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-57610 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Nachhaltige Ernährung [2.59 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die nachhaltige Entwicklung als das große Projekt globaler Gesellschaften des 21. Jahrhunderts steht erst am Anfang eines vermutlich langwierigen Veränderungsprozesses. Das damit verbundene Ziel, ein gesellschaftliches Leben zu schaffen, in dem die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt werden ohne zu riskieren, dass dies zukünftigen Generationen verwehrt wird, bedarf eines neuen Verständnisses unserer Werte und Bedürfnisse. Ein dieser Herausforderung gerecht werdendes Konzept einer "Bildung für nachhaltige Entwicklung" soll die Bevölkerung dazu befähigen, sich den damit verbundenen globalen Herausforderungen stellen zu können. In dieser Masterarbeit wird, ausgehend von der Ernährung, die als tägliches menschliches Grundbedürfnis und grundlegendes Element unserer sozialen Identität unmittelbar an Wertesysteme geknüpft ist, der gegenwärtige Nachhaltigkeitsdiskurs analysiert. Hierbei werden unter anderem die Grundsätze nachhaltigen Konsums, gegenwärtige Ernährungs-, Gesundheits-, bzw. Wellnesstrends, das CSR-Konzept, sowie die LOHAS als VorzeigekonsumentInnen kritisch hinterfragt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen gemeinsam mit dem empirischen Material, das anhand von qualitativen Interviews zu persönlichen Werten im Ernährungskontext gewonnen wurde, in die Diskussion der vielzitierten Kluft zwischen (Umwelt-)Bewusstsein und Handeln ein, auf Basis jener schließlich für ein kritisch-emanzipatorisches Bildungsverständnis plädiert wird.

Zusammenfassung (Englisch)

Sustainable development is considered to be the grand project of global societies in the 21st Century and only at its beginning of a presumably protracted process of change. Its aim is to create a social life in which our needs can be met not only in the present, but also for generations to come. Therefor a new understanding of our values and needs is required. An adequate concept of "education for sustainable development" is supposed to enable the population to be able to take on the associated global challenges. This master thesis aims to analyse the current discourse on sustainability by focusing on food and nutrition as a basic human need and significant element of our social identity that is directly linked to our system of values. Hereby, amongst other aspects, the principles of sustainable consumption, current food-, health-, and wellness-trends, the concept of CSR, as well as the LOHAS as model consumers are critically questioned. In addition to these theoretical and research based findings, qualitative costumers? interviews on personal values in the context of food and nutrition provide the basis to discuss the often-cited "Value-Action-Gap" between (environmental) attitudes and action. Based on that, a critical-emancipatory understanding of education for sustainability is highly advocated.