Titelaufnahme

Titel
Der Einfluß von Erfahrung und der Qualität von mentalen Modellen auf den EDA-Verlauf von Studenten der Technischen Universität Graz / Erich Tragner
Verfasser/ VerfasserinTragner, Erich
Begutachter / BegutachterinKallus Konrad Wolfgang
Erschienen2013
Umfang143 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Flugsimulator / Psychogalvanische Reaktion / Flugsimulator / Psychogalvanische Reaktion / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-57551 Persistent Identifier (URN)
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Der Einfluß von Erfahrung und der Qualität von mentalen Modellen auf den EDA-Verlauf von Studenten der Technischen Universität Graz [1.07 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Zuge dieser Diplomarbeit wurde der Einfluß von Flugsimulationserfahrung und der Qualität von mentalen Modellen auf den Verlauf der elektrodermalen Aktivität (EDA) beim Fliegen in einem Flugsimulator untersucht. Als physiologische Parameter dienten dabei das Hautleitfähigkeitsniveau (Skin Conductance Level, SCL) und die Anzahl der Spontanfluktuationen (Non-Specific Skin Conductance Reactions, NS.SCR). Die Testung wurde an 36 Studenten der Technischen Universität Graz (TUG) aus den Studienrichtungen Telematik, Informatik und Softwareentwicklung durchgeführt. Die Gruppeneinteilung nach Erfahrung (wenig/viel) und Qualität der mentalen Modelle für das jeweilige Manöver (schlecht/gut) erfolgte durch Teilung am Median. Aufgrund der Literatur zeigt sich, dass sowohl die Erfahrung als auch die Qualität der mentalen Modelle einen Einfluss auf die mentale Beanspruchung haben, welche sich mit Hilfe der EDA messen läßt. Die Auswertung der Hypothesen erfolgte mittels drei zweifaktorieller multivariater Varianzanalysen. Es konnte kein signifikanter Unterschiede im SCL und der NS.SCR in Abhängigkeit von der Erfahrung oder der Qualität der mentalen Modelle für die jeweiligen Manöver gefunden werden. Jedoch zeigte sich ein signifikanter Einfluss der Qualität der mentalen Modelle für das jeweilige Manöver auf die Leistung im jeweiligen Manöver. Außerdem konnte ein signifikanter Unterschied in der Skala leistungsbezogenen Aktiviertheit der Befindlichkeitsskalierung nach Kategorien und Eigenschaftswörtern (BSKE) und der Skala allgemeinen Desaktiviertheit (BSKE) in Abhängigkeit vom Messzeitpunkt (vor dem Fliegen/nach dem Fliegen) gefunden werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis investigates the influence of flight simulation experience and quality of mental models on the electrodermal activity (EDA) while flying in a flight simulator. The skin conductance level (SCL) and the number of non-specific skin conductance reactions (NS.SCR) were used as physiological parameters. Testing was conducted with 36 students of the Technical University of Graz (TUG), who studied telematics, computer science and software development. The participants were splitted into groups according to level of experience (a little/a lot) and quality of mental models for each maneuver (bad/good) by the median. The literature shows that both, the experience and the quality of mental models, have an impact on the mental workload which can be measured using the EDA. The evaluation of the hypotheses was performed by using three two-factor multivariate analysis of variance. No significant differences in the NS.SCR and SCL depending on the experience or the quality of the mental models for the different maneuvers were found. However, a significant influence of the quality of mental models for each maneuver on the performance in the maneuver was shown. In addition, a significant difference in the performance-based activation (BSKE) and the general deactivation (BSKE) could be found depending on the time of measurement (before flying/after flying).