Titelaufnahme

Titel
Wie (un)erreichbar ist Gesundheit? : niederschwellige Gesundheitsversorgung am Beispiel des Ambulatoriums Caritas Marienambulanz in Graz / vorgelegt von Esther Hofmann
Verfasser/ VerfasserinHofmann, Esther
Begutachter / BegutachterinHeimgartner, Arno
Erschienen2014
UmfangVIII, 168 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Graz / Medizinische Versorgung / Obdachloser / Graz / Medizinische Versorgung / Obdachloser / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-57505 Persistent Identifier (URN)
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Wie (un)erreichbar ist Gesundheit? [2.67 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Österreich ist stolzer Besitzer eines nahezu flächendeckenden Krankenversicherungssystems. Dennoch gibt es Personen, die aus diesem engmaschigen Gesundheitsnetz herausfallen. Es sind Männer, Frauen und Kinder ausländischer Herkunft, aber auch österreichischer Staatsbürgerschaft, die aufgrund ihrer Lebensumstände keinen Zugang zu der bestehenden medizinischen Regelversorgung finden bzw. erhalten. Das Ambulatorium Caritas Marienambulanz Graz arbeitet seit 1997 daran, jenen Betroffenen mittels niederschwelliger Angebote die benötigten medizinischen Hilfen zukommen zu lassen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich einleitend mit den Schwerpunkten, wie sich soziale Ungleichheit auf die Gesundheit auswirkt und umgekehrt, dem österreichischen Gesundheitswesen und möglichen Barrieren und geht der Frage nach, was unter Niederschwelligkeit in der Gesundheitsversorgung grundsätzlich verstanden werden kann. Im empirischen Teil wird mittels Dokumentenanalyse, teilnehmender Beobachtung und ExpertInneninterview aufgezeigt, wie niederschwellige Gesundheitsversorgung in der Praxis, am Beispiel des Ambulatoriums Caritas Marienambulanz Graz, funktionieren kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Although Austria is nowadays proudly running a nearly all-encompassing health insurance system, there are still people slipping through this close-meshed net of health care. These people are mainly immigrants, but also Austrian citizens, who do not have proper access to the existing offer of medical health care due to their personal circumstances. Since 1997, the outpatient clinic "Caritas Marienambulanz Graz" has been trying to help these people by offering low-threshold medical treatment. In the introduction, this master thesis focuses on the effects of social disparity on health and vice versa, as well as on the Austrian health care system and possible barriers therein; then the question of what 'low-threshold treatment' actually means will be investigated. By means of documentary analysis, participating observation, and an expert interview, the empirical part of the thesis will show how low-threshold health care can work in practice, using the example of the outpatient clinic "Caritas Marienambulanz Graz".