Titelaufnahme

Titel
Partizipative Soziale Arbeit : das Legislative Theaterprojekt "Stopp: Jetzt reden wir!" / vorgelegt von Franziska Ute Leissenberger
Verfasser/ VerfasserinLeissenberger, Franziska Ute
Begutachter / BegutachterinHeimgartner, Arno
Erschienen2013
Umfang102 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Sozialarbeit / Partizipation / Sozialarbeit / Partizipation / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-57403 Persistent Identifier (URN)
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Partizipative Soziale Arbeit [0.92 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Abschlussarbeit wird der Frage nachgegangen, wie partizipative Prozesse in der Sozialen Arbeit gestaltet werden können. Konkret lautet die Forschungsfrage: Wie können Projekte der Sozialen Arbeit so gestaltet werden, dass partizipative Prozesse innerhalb des Projekts ermöglicht werden, aber auch Möglichkeiten für gesellschaftliche Partizipation geschaffen werden? Zu Beginn wird aufgezeigt, dass sich in den in Österreich bestehenden Diskursen und Konzepten der Sozialen Arbeit durchgehend partizipative Aspekte finden. Auch von politischer Seite wird Partizipation gefordert und ist zum Teil rechtlich verankert. Dennoch ist nicht geklärt, wie partizipative Prozesse gestaltet werden können. Empirisch wurden daher explorativ leitfadengestützte problemzentrierte Interviews mit Projektteilnehmerinnen und -teilnehmern des legislativen Theaterprojekts "Stopp: Jetzt reden wir!" durchgeführt. Die erhobenen Daten wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Die vorliegenden Ergebnisse bestätigen einerseits allgemeine, theoretisch diskutierte Prämissen von Partizipation. Andererseits werden auch Aspekte aufgezeigt, welche intensiver erforscht und theoretisch diskutiert werden müssen. Dazu zählen beispielsweise die Möglichkeit des Ausprobierens und Kennenlernens des Projektes sowie ein methodischer Zugang, welcher den Adressatinnen und Adressaten eine reflektierte Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenssituation ermöglicht. Des Weiteren wird in der vorliegenden Arbeit die Notwendigkeit deutlich, Modelle hinsichtlich der Umsetzung von partizipativen Entscheidungsprozessen zu entwickeln und zu diskutieren. Bezugnehmend auf gesellschaftliche Partizipation zeigt sich, dass den Adressatinnen und Adressaten durch das Projekt Einblicke in Lebensbereiche wie Politik und Kultur sowie eine Auseinandersetzung mit diesen ermöglicht wurden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis explores the question, how to shape participative processes in context of social work. The explicit research question is as follows: How can projects in context of social work be shaped to offer participative processes within the project as well as a chance to engage in social processes of a broader context? At first it is pointed out that in the current discourse and concepts of social work in Austria there are participative aspects to be found. Even on political side participation is demanded and partly regulated by law. Nevertheless it is not sufficiently clarified how to actually shape participative processes. Therefore explorative input guided issue based interviews were conducted with participants of the legislative theatre project "Stopp: Jetzt reden wir!" The polled data were evaluated and interpreted according to qualitative data analysis. The results prove on the one hand the generally, academically debated assumptions of participation. On the other hand issues are presented, which demand intensive research on the subject and academic debate. This implicates for instance the possibilities of trial and getting acquainted with the project as well as a methodised access which allows the target group to reflect on their life situation. Furthermore in the paper at hand it becomes apparent, that there is a necessity to develop and discuss schemes regarding implementation of participative decision-making processes. Referring to social participation it comes into notice that due to participating at the project the target group got insights into areas of life like politics and culture and could engage in a discourse.