Titelaufnahme

Titel
Die soziale Konstruktion transkultureller Räume : methodische Perspektiven für eine sozial resiliente Stadtentwicklung / Christian Sprung
Weitere Titel
The social construction of transcultural space : methodological perspectives for resilient urban development
Verfasser/ VerfasserinSprung, Christian
Begutachter / BegutachterinHöllinger, Franz
Erschienen2014
Umfang153 S. : Zsfassung (2 Bl.) ; Ill, graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Stadtentwicklung / Interkulturalität / Sozialstruktur / Stadtentwicklung / Interkulturalität / Sozialstruktur / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-57067 Persistent Identifier (URN)
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Die soziale Konstruktion transkultureller Räume [7.79 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der planerischen Praxis, der funktionalen und autogerechten Stadt, entstanden Städte die am Auto und dem Erreichen marktwirtschaftlich relevanter Orte, ausgerichtet sind. Das hemmt die Entwicklung von Orten, die Menschen zur gegenseitigen Begegnung und Aushandlung nutzen. Diese Gemeinbedarfsflächen haben das Potenzial Vielfalt zu entproblematisieren und sind deshalb in Quartieren mit multikultureller Sozialstruktur relevant. Wenn der Ort durch seine Grundstruktur und soziale Praxis seiner BewohnerInnen, auf die ?ungezwungene? Begegnung zwischen MigrantInnen und ÖsterreicherInnen ausgerichtet ist, wird interkulturelle soziale Praxis alltäglich. Die Stärke dieser Art von Räumen ist somit, durch Konfrontation mit Vielfalt, Alltag geschehen zu lassen, in dem Menschen flexibel und routiniert mit anderen umgehen. Daraus entsteht das Potenzial, des Zugangs zu heterogenen Wissensformen und Problemlösungsansätzen, womit sich ein transkultureller Raum entwickeln kann. Auf lange Sicht steigern diese Stärken und Potenziale die Resilienz des Quartiers, auf nicht vorhergesehen interne und externe Systemeinflüsse zu reagieren. Das Theoriekonstrukt wurde zusätzlich mit Ergebnissen, qualitativer Befragungen von AkteurInnen des Fallbeispiels ?Büro der Nachbarschaften?, dem Stadtteilzentrum im Grazer Bezirk Gries, gesättigt. Daraus gehen ein Stärken-Schwächen Analyse von Gemeinbedarfsflächen, wie eine Aufstellung grundlegender Eigenschaften dieser hervor. Daraus eröffnen sich neue Fragen: Welche Best-Practice-Beispiele für Gemeinbedarfsorte gibt es? Welche architektonischen Begebenheiten fördern bzw. hemmen den beschriebenen Prozess der Konstruktion? Was sind hemmende und was treibende Faktoren in der Produktion von Gemeinbedarfsorten, auf individueller, Quartiers- und der urbanen Ebene? Wie lässt sich die Qualität eines solchen Ortes quantifizieren, um dieses Thema für EntscheidungsträgerInnen aufzubereiten?

Zusammenfassung (Englisch)

During the last centuries of planning the functional and car suitable city, urban areas developed which enforce car dependent mobility and places which are relevant for market economy. This development diminished urban areas which are appropriate for humans to meet and to act out. As a result, this places have the potential to de-problematise diversity, which is why these places are essential for quarters based on a multicultural social structure. Public community gardens or semi-public quarter centers are specific examples for these kinds of spaces. If those spaces, in their basic structure and the social practice of their inhabitants, are orientated towards ?uncomplicated? encounter between Austrians and migrants, an intercultural social practice can be developed in everyday life. These spaces? potency results in the human?s flexibility and experience with others through the daily confrontation with diversity. Consequentially, the potential access to diverse knowledge and approaches of problem-solving raises and a transcultural space can be developed. In a long-term, these strengths and potentials force local resilience which raises the urban ability to handle unpredicted intern and extern effects on the urban system.In addition to the theoretical approach, qualitative interviews with stakeholders of the city centre ?Büro der Nachbarschaften? support previous findings. An additional strengths and weakness matrix as well as basic structures of described spaces are thus built. Hence, further questions result: Which best-practice examples exist for such places? Which architectural structures foster or impede the described process? Which factors foster and impede the production of such spaces? How is it possible to quantify the qualities of such spaces to prepare it for decision makers?

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