Titelaufnahme

Titel
Offenheit, Arbeitsgedächtnis und Inhibition im Zusammenhang mit Schulleistung im Alter von 7 bis 12 Jahren / vorgelegt von Patricia Simone Prutsch-Rocha de Souza
Verfasser/ VerfasserinPrutsch-Rocha de Souza, Patricia Simone
Begutachter / BegutachterinBühner, Markus
Erschienen2013
Umfang43, [21] Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Kind <7-12 Jahre> / Schulleistung / Arbeitsgedächtnis / Kind <7-12 Jahre> / Schulleistung / Arbeitsgedächtnis / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-57005 Persistent Identifier (URN)
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Offenheit, Arbeitsgedächtnis und Inhibition im Zusammenhang mit Schulleistung im Alter von 7 bis 12 Jahren [2.02 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Studie wurden Cattells Investmenttheorie (1963) sowie aktuellere Befunde in Bezug auf die menschliche Intelligenzentwicklung aufgegriffen und es wurde auf Basis dieser Forschungsergebnisse untersucht, ob Offenheit, das Arbeitsgedächtnis (im Folgenden AG) und Inhibition den Zusammenhang zwischen fluider Intelligenz und Schulleistung mediieren. Bei 224 SchülerInnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren wurden diesbezüglich der Arbeitsgedächtnistest, der TEMEKKO (Test zur Messung exekutiver Kontrolle / Konzentration; Bühner & Schmidt-Atzert, 2011) zur Erhebung der Inhibition, ein Selbsteinschätzungsfragebogen zu Erfassung der Offenheit, der SPM (Standard Progressive Matrices-Test; dt. Bearbeitung Kratzmeier & Horn, 1976) zur Messung der fluiden Intelligenz, durchgeführt, sowie die Schulleistung (Deutsch, Mathematik und Sachunterricht) getestet. Es zeigte sich, dass fluide Intelligenz mit allen Konstrukten korrelierte, jedoch Schulleistung nur mit fluider Intelligenz, AG und Offenheit. Die Befunde deuten zudem darauf hin, dass weder Offenheit, das AG, noch Inhibition als Mediatoren in Frage kommen. Die fluide Intelligenz zeigt sich in allen Berechnungen als stärkster Prädiktor (Krumm, Ziegler & Bühner, 2008; Laidra, Pullmann & Allik, 2007).Keywords: Investmenttheorie, fluide Intelligenz, Schulleistung, Offenheit, Inhibition, Arbeitsgedächtnis

Zusammenfassung (Englisch)

In the present study Cattell's investment theory (1963) and recent findings in terms of human intelligence development have been addressed and based on these research results it has been studied, whether openness, working memory (hereafter AG) and inhibition mediate the relationship between fluid intelligence and school performance. With 224 pupils between seven and twelve years of age the working memory test, the TEMEKKO (Test zur Messung exekutiver Kontrolle / Konzentration; Bühner & Schmidt-Atzert, 2011) for the collection of inhibition, a self-assessment-questionnaire to capture the openness, the SPM (Standard Progressive Matrices Test; German editing Kratzmeier & Horn, 1976) to measure fluid intelligence, and school performance (German, mathematics and social studies) were conducted. It was found that fluid intelligence correlated with all constructs, but school performance only with fluid intelligence, AG and openness. The findings also indicate that neither openness, the AG nor inhibition as mediators come into question. Fluid intelligence is evident in all calculations as the strongest predictor (Krumm et al., 2008; Laidra et al., 2007).Keywords: Investment theory, Fluid intelligence, School performance, Openness,, Inhibition, Working memory