Bibliographic Metadata

Title
Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Betrieblichen Mobilität von MitarbeiterInnen am Fallbeispiel eines Unternehmens / vorgelegt von Matthias Fleischhacker
AuthorFleischhacker, Matthias
CensorFischer, Wolfgang
Published2014
Description141 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2014
Annotation
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Unternehmen / Mitarbeiter / Mobilität / Nachhaltigkeit / Unternehmen / Mitarbeiter / Mobilität / Nachhaltigkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-56884 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Betrieblichen Mobilität von MitarbeiterInnen am Fallbeispiel eines Unternehmens [1.89 mb]
Links
Reference
Classification
Abstract (German)

Das Verkehrsaufkommen in Österreich ist durch eine wachsende mobile Bevölkerung sowie Ausbau der Verkehrsinfrastruktur stark angestiegen. Überwiegend werden Wege mit dem sogenannten motorisierten Individualverkehr (PKW, Einspurige KFZ) bestritten, dessen Nutzungsanstieg zu erheblichen negativen Auswirkungen für die Umwelt bedeutet. Ein Instrument zur Verringerung der Treibhausgase ist das "Mobilitätsmanagement", welches ein nachfrageorientierter Ansatz zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität ist. Da rund ein Viertel der Verkehrswege auf dem Berufspendlerverkehr zurückzuführen ist, müssen auch Betriebe neue Lösungsansätze finden, um ihre betrieblichen Verkehrswege sowohl ökonomisch, als auch ökologisch in Einklang zu bringen.Der Mobilitätsplan stellt hierbei ein nützliches Hilfswerkzeug dar, das Betriebliche Mobilitätsmanagement erfolgreich in einem Unternehmen implementieren zu können. Die Umsetzung eines Mobilitätsplans erfolgt nach dem herkömmlichen Muster eines PDCA-Zyklus und kann in 6 Schritten realisiert werden. Der erste Schritt ist die Analyse des zugrundeliegenden Problems mit der Zielfindung. Darauf aufbauend wird im nächsten Schritt eine qualitative und quantitative Bestandsaufnahme der internen / externen Rahmenbedingungen, Kommunikations- / Informationsstrukturen, des Verkehrsangebots bzw. der Verkehrsinfrastruktur und des Mobilitätsverhaltens der MitarbeiterInnen vorgenommen. Nach Evaluierung des Status-Quo Mobilitätszustandes des Betriebes findet eine Potenzialanalyse statt, um zu untersuchen, wie viele MitarbeiterInnen für den Umstieg auf nachhaltigere Verkehrsmittel in Frage kommen würden. In der nächsten Phase beginnt die eigentliche Maßnahmenentwicklung (Push- und Pull-Maßnahmen) in den Zielbereichen Parkraum, Radverkehr, Öffentliche Verkehrsanbindung und Fahrgemeinschaft. Nach Umsetzung der Maßnahmen werden diese dann mithilfe geeigneter Evaluierungstools (z.B. Kosten-Nutzen-Analyse) ausgewertet.

Abstract (English)

The volume of traffic has been increased in Austria due to a growing mobile population and the expansion of transport infrastructure. Traffic routes will be mainly contested with the so called motorized individual transport (e.g. cars, one-track motor vehicles) whose increased usage has significant negative impacts on the environment. An instrument to reduce green-house gas emissions is the concept of "Mobility Management" which is an demand-oriented approach fostering sustainable mobility. Since about a quarter of traffic routes can be ascribed to commuter traffic, new solution approaches have to be found by companies in order to reconcile their operational traffic routes in an economic as well as in an ecological way.A comprehensive mobility plan can therefore be used as an auxiliary tool to succesfully implement a Corporate Mobility Management system in a company. The implementation of such a mobility plan follows thereby the traditional pattern of a PDCA-cycle and can be realized in 6 main steps. In the first step, an analysis of the underlying problem with the definition of strategic goals has to be undertaken. Based on that, qualitative and quantitative evaluations of the status quo situation should be carried out. This includes evaluations concerning the internal / external underlying conditions, communications and information structure, travel supply or transport infrastructure and the mobility patterns of employees. After evaluating the current mobility condition at the company, a potential-analysis will be contucted to determine how many employees would come into question for using sustainable means of transport. In the next phase, mobility measures in target areas such as parking space, bicycle traffic, public transport connections and car-pooling can get started to be executed. When the previously mentioned phase will be accomplished, then the mobility measures are evaluated with the assistance of appropriate tools such as the cost-benefit-analysis.