Titelaufnahme

Titel
Wege und Umwege zu einer Professionalisierung der Elementarpädagogik / vorgelegt von Kribernegg Bianca Maria
Verfasser/ VerfasserinKribernegg, Bianca Maria
Begutachter / BegutachterinWustmann Cornelia
Erschienen2013
Umfang101 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Kleinkindpädagogik / Kleinkindpädagogik / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-56869 Persistent Identifier (URN)
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Wege und Umwege zu einer Professionalisierung der Elementarpädagogik [0.86 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit dem Wandel des Kindergartens hin zu einer Bildungs- und Betreuungseinrichtung hat sich auch die Einstellung gegenüber Kindern verändert. Kinder werden als individuelle, selbstständige Persönlichkeiten angesehen, welche sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinandersetzen. Entsprechend dieser Vorstellung entstand die Elementarpädagogik als Wissenschaft, die sich mit aktuellen Fragen rund um Bildung, Betreuung und Erziehung von Kleinkindern beschäftigt. Die Forschungslandschaft ist in Österreich diesbezüglich noch sehr klein, wodurch ein Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis eingeschränkt ist.Tätige in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder zwischen null und sechs Jahren hatten schon immer das Problem, dass ihre Arbeit nicht als professionell anerkannt wurde.Aus diesem Grund widme ich mich zu Beginn der wissenschaftlichen Ausei-nandersetzung der historischen Entstehung von Kinderbetreuungseinrichtungen und der Ausbildung des dort tätigen Personals. Die Entstehungsgeschichte wirkt sich zum Teil heute noch negativ auf die Professionalisierung der Elementarpädagogik aus. Trotz der ständigen Weiterentwicklung des Lehrplans der Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik entspricht dieser immer noch nicht den aktuellen Herausforderungen. Für pädagogisch professionelles Handeln benötigen Elementarpädagog/innen intensivere Unterstützungsleistungen durch wissenschaftlich fundierte Aus-, Fort- und Weiterbildung. Die Elementarpädagogik in Österreich hat großen Nachholbedarf zu leisten, um als Profession anerkannt zu werden. In dieser Arbeit erläutere ich Wege und Möglichkeiten, um den Prozess der Professionalisierung voran zu trei-ben.

Zusammenfassung (Englisch)

With kindergarden institutions changing into educational day care centers, the whole perspective of how you look at children changed. Children are seen now as individual, independent personalities who actively interact with their environment. Out of this new perspective Early Childhood Education and Care developed as its own science, discussing questions about education, the care system and the upbringing of infants. There hasn't been done a lot of research in that area in Austria yet, which restricts transferring scientifical knowledge into practice. There has always been the problem that experienced and educated care giv-ers for children in the age from zero to six haven't been acknowledged as pro-fessionals. As for that reason I'll focus more on the historical development of daycare centers and the care givers' education, at the beginning of my scientific analysis.The history of origins still has bad influence on professionalizing the field of Early Childhood Education and Care. Even with the permanent further devel-opment of the lesson plan of the school for kindergardenteachers it still doesn't suit the current circumstances and challenges. In order to be able to act professional in the field of Early Childhood Education and Care it is necessary to receive more intense support through further training and education based on science.Early Childhood Education and Care in Austria has to catch up on a lot in order to get acknowledged as a profession. In my analysis I'm discussing ways and possibilities in how to foster a development in that area.