Titelaufnahme

Titel
Die Macht des Konsumismus : eine Analyse der Strukturen und der Auswirkungen des Konsumismus / vorgelegt von Philipp Assinger
Verfasser/ VerfasserinAssinger, Philipp
Begutachter / BegutachterinSorgo Gabriele
Erschienen2013
Umfang108 Bl. : Zsfassung ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Konsumismus / Konsumismus / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-56855 Persistent Identifier (URN)
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Die Macht des Konsumismus [0.85 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Konsumgesellschaft mit all ihren Implikationen ist gegenwärtig ein vieldiskutiertes Thema, vor allem wenn es darum geht die negativen Seiten des Konsums aufzuzeigen um mögliche Bildungsmaßnahmen zu erarbeiten. In dieser Masterarbeit geht es in erster Linie darum, grundlegende Aspekte des Konsums als Disziplinarmacht herauszuarbeiten um dann Arbeitsfelder für die wissenschaftliche Pädagogik aufzuwerfen. Ausgehend vom Begriff des Konsumismus, verstanden als: einseitig fehlorientiertes Konsumdenken, steht zu Beginn die Beschreibung von entlokalisierten Machtmechanismen. Danach folgt eine Analyse dreier Bereiche des Konsumismus. Eine Darstellung geschichtlicher Entwicklungsstränge des Konsumismus zeigt die Veränderungen im wissenschaftlichen Verständnis von Konsum. Ein Blick auf Marktstrategien, soll die Aufmerksamkeit auf die Veränderung von Symbolbedeutungen durch Marketingstrategien lenken. Der dritte Bereich schließlich, geht auf die Beziehung zwischen symbolischem Konsum und Identität ein. Als wichtigstes Kapitel steht am Ende die Diskussion über Möglichkeiten der Bildung, ihren Beitrag zum mündigen Umgang mit Konsum zu leisten. Besonders hervorgehoben wird dabei die Wichtigkeit ästhetischen Bildung als Gegenmittel zur steigenden Dominanz von Kommodifizierung und Marketing-Charakter.

Zusammenfassung (Englisch)

Consumer society with all its implications is currently a frequently discussed issue, especially when pointing out negative aspects of consumption and suggesting applicable education policies. In this Master Thesis, in the first case I try to identify consumerism as a disciplinary power, a very strong force which controls social life. Based on this understanding I want to discuss possible fields for educational intervention. Proposing the concept of consumerism as: unilateral misuse of consumer ideology, I start off by describing the progression of mechanisms of power from punishment to surveillance to social pressure. The Thesis then is divided into three parts. Firstly, a comprehensive view on changes in understanding consumerism within the social and economic sciences. Secondly, I look into marketing strategies, especially the recreation and modification of codes and symbols used in advertising. Finally, I scrutinize the relation between symbolic consumption and consumer identity. At the end a discussion of the important question: How can education contribute to emancipate people to act responsible and reasonable when confronted with the ideology of consumerism? Here I put emphasis on the importance of aesthetics as a counteraction to the increasing dominance of commodification and the pressure of self-marketing.