Titelaufnahme

Titel
Strategische Betrachtung der verschiedenen Modelle von Zusammenarbeit in der Automobilindustrie von Kooperationen bis hin zu M&A anhand von praktischen Beispielen / Grgic Ivica
Verfasser/ VerfasserinGrgic, Ivica
Begutachter / BegutachterinRose, Karl
Erschienen2013
Umfang113 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Kraftfahrzeugindustrie / Mergers and Acquisitions / Kraftfahrzeugindustrie / Mergers and Acquisitions / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-56837 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Strategische Betrachtung der verschiedenen Modelle von Zusammenarbeit in der Automobilindustrie von Kooperationen bis hin zu M&A anhand von praktischen Beispielen [1.7 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Viele Unternehmen sind nicht mehr in der Lage sich der, durch die Globalisierung verursachten, Dynamik und Komplexität des Wettbewerbsumfelds alleine zu stellen und versuchen deshalb durch Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen nachhaltig die eigene Wettbewerbsposition zu stärken. Besonders in der Automobilindustrie, die derzeit mit widrigen Rahmenbedingungen zu kämpfen hat, ist Zusammenarbeit zur Generierung von Wettbewerbsvorteilen notwendig geworden. Diese Arbeit analysiert und systematisiert die alternativen Formen zwischenbetrieblicher Zusammenarbeit. Auf der einen Seite gibt es die Kategorie M&A. Hierunter fallen Fusionen und Übernahmen, welche gekennzeichnet sind durch den Verlust der rechtlichen und wirtschaftlichen Selbstständigkeit von zumindest einem Unternehmen. Auf der anderen Seite gibt es verschiedene Kooperationsformen wie Allianzen, Netzwerke und Joint Ventures. Darunter ist die freiwillige Zusammenarbeit von zumindest zwei wirtschaftlich und rechtlich selbstständigen Unternehmen zu verstehen. Es werden die wesentlichen Unterschiede aufgezeigt und jede Kategorie einer kritischen Würdigung unterzogen. Der Grund, warum Unternehmen Zusammenschlüsse jeglicher Art eingehen, ist die Realisierung von Synergien, also ein potentieller Mehrwert im Vergleich zum Alleingang. Die Fallbeispiele aus der Automobilindustrie zeigen dass die Motivstrukturen der Unternehmen in der Praxis relativ homogen sind und in Wachstums-, Kosten- sowie Risikosynergien gesehen werden. Der Erfolg der Zusammenarbeit ist aber von Fall zu Fall unterschiedlich. Welche Form der Zusammenarbeit die vorteilhafteste ist, sollte immer situationsabhängig beurteilt werden. Bei der Entscheidung sollten immer die Risiken berücksichtigt werden, die sich durch die Wahl der Kooperationsform ergeben, um diesen aktiv entgegenwirken zu können. Aufgrund der Ertragsschwäche und des Kostendrucks in der Automobilindustrie, geht der Trend seit Jahren hin zur Bildung von strategischen Allianzen.

Zusammenfassung (Englisch)

Nowadays many companies are no longer able to deal with the drive and the complexity of the competitive environment, which is caused by the globalization, on their own. So they try to collaborate with other enterprises to strengthen their competitive position. Particularly the members of the automotive industry, which is affected by adverse economic conditions, have to cooperate witch each other to gain competitive advantages. This paper analyses and systematizes the alternative forms of inter-firm collaboration. On the one hand there are mergers and acquisitions (M&A). They are characterized by the loss of legal and economic independence of at least one partner. On the other hand there are the different types of cooperation such as alliances, networks and joint ventures. This refers to the voluntary cooperation between at least two legally and economically independent companies. This paper identifies the main differences and the opportunities and threats that can be associated with the different types of collaboration. The main reason why companies work together is to realise synergies. This refers to the creation of a potential valued added, not realizable without the partnership. The case studies from the automotive industry reveal that the motives for the companies are relatively homogenous in practice. They can be divided into growth synergies, cost synergies and risk synergies. The success of the collaborations though differs from case to case. What type of cooperation fits best should always be assessed depending on the situation. The decision-making is always supposed to be influenced by the risks that arise by choosing one type of collaboration, to have the possibility to counteract them. Due to the low profitability and cost pressure within the automotive industry, the members of the industry have been tending to form strategic alliances for years.