Titelaufnahme

Titel
Der Einfluss von akustisch induzierten Emotionen auf die Wahrnehmungsbreite bei neutralen Stimuli / Nicole Hathold
Verfasser/ VerfasserinHathold, Nicole
Begutachter / BegutachterinKörner, Christof
Erschienen2013
UmfangIII, 66 S. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Gefühl / Wahrnehmung / Gefühl / Wahrnehmung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-56710 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Der Einfluss von akustisch induzierten Emotionen auf die Wahrnehmungsbreite bei neutralen Stimuli [2.96 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In diesem Experiment wurde der Einfluss von Emotionen auf die Wahrnehmungsbreite untersucht. Dabei wurde von dem motivational dimensional model of affect (Gabel & Harmon-Jones, 2008) ausgegangen, wonach stark motivierende positive, als auch negative Emotionen (Angst) die Wahrnehmungsbreite einengen und gering motivierende positive und negative Emotionen (Trauer) die Wahrnehmungsbreite erweitern. Zu diesem Zweck wurden 12 weiblichen Versuchspersonen in drei Sitzungen jeweils eine der Emotionen Angst, Trauer oder eine neutrale Gefühlslage induziert. Nach der Emotionsinduktion bestand ihre Aufgabe darin, neutrale Bilder aufmerksam zu betrachten, wobei ihre Blickbewegungen aufgezeichnet wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass die induzierten Emotionen keinen Einfluss auf die erfassten Variablen Scanpfadlänge, Fixationsanzahl oder Fixationsdauer der Versuchspersonen hatten. Damit unterscheiden sich die Blickbewegungen in den Emotionen Angst und Trauer nicht voneinander sowie auch nicht von den Blickbewegungen in einer neutralen Gefühlslage. Daher gab es keine Unterschiede in der Breite der Wahrnehmung. Die Ergebnisse bestätigen zwar nicht die Annahmen hinsichtlich des motivational dimensional models of affect, allerdings gehen die Ergebnisse in Richtung der broaden-and-build theory nach Fredrickson (1998, 2001, 2005), nach der zwischen positiven und negativen Emotionen und deren Einfluss auf die Wahrnehmungsbreite unterschieden wird.

Zusammenfassung (Englisch)

The influence of emotions on the breadth of attention was investigated in the present experiment. This investigation was based on the motivational dimensional model of affect (Gable & Harmon-Jones, 2008), which assumes that highly motivational positive as well as negative emotions (fear) narrow one?s breadth of attention and low motivational positive and negative emotions (sadness) broaden one?s breadth of attention. 12 female participants were induced with one of the three emotions fear, sadness or a neutral emotional state in three sessions. The task after the emotion induction was to view neutral pictures attentively, while their eye-movements were recorded. The results indicate that the induced emotions have neither influence on the visual scan paths nor on the number of fixations or on the duration of fixations. Eye-movements do not differ in the emotions fear and sadness and also not compared to the eye-movements in a neutral emotional state. So there were no differences in the breadth of attention. These results do not confirm assumptions with regard to the motivational dimensional model of affect but run in the direction of the broaden-and-built theory by Fredrickson (1998, 2001, 2005), which distinguishes between positive and negative emotions and their influence on the breadth of attention.