Titelaufnahme

Titel
Willensschwäche aus handlungstheoretischer und moralphilosophischer Perspektive / eingereicht von Richard Paul Hofmann
Verfasser/ VerfasserinHofmann, Richard Paul
Begutachter / BegutachterinRinofner, Sonja ; Meyer, Lukas
Erschienen2014
UmfangVI, 266 S. : 1 CD-ROM + 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl.Sprache
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Willensschwäche / Handlungstheorie / Willensschwäche / Handlungstheorie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-56667 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Willensschwäche aus handlungstheoretischer und moralphilosophischer Perspektive [2.34 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit ist eine systematische Untersuchung zu Phänomen und Begriff der Willensschwäche aus einer handlungstheoretischen und moralphilosophischen Perspektive. Ziel der Untersuchung ist ein besseres Verständnis von Willensschwäche hinsichtlich grundlegender Theorien des Handelns und Urteilens von Personen, hauptsächlich im Rahmen der gegenwärtig geführten philosophischen Debatte. In Kapitel I werden verschiedene Weisen der Begriffsbestimmung von Willensschwäche diskutiert und zwischen zwei wesentlichen Formen von Willensschwäche unterschieden: dem Handeln wider das eigene, bessere Urteil und der vorschnellen Revision von Handlungsintentionen. In Kapitel II wird in die zentralen philosophischen Probleme mit Willensschwäche anhand zweier historischer Diskussionsstränge, den Beiträgen von Aristoteles und Donald Davidson, eingeführt. In den Kapiteln III bis VI wird das Phänomen der Willensschwäche schließlich in seinem Bezug zu vier philosophischen Problemfeldern diskutiert: dem Verhältnis von Evaluation und Motivation, der Intentionalität von Handlungen, der Verantwortung für willensschwache Handlungen sowie der Normativität von Willensschwäche. Kapitel VII führt die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung in einer Deutung von Willensschwäche als Kehrseite unserer Fähigkeit zur reflexiven Selbstbestimmung zusammen.

Zusammenfassung (Englisch)

This work provides a systematic enquiry of the phenomenon and concept of weakness of will within the perspective of action theory and moral philosophy. Aim of the enquiry is to gain a better understanding of weakness of will concerning fundamental theories of action and judgment of persons, mainly within the context of recent philosophical debates. Chapter I discusses different ways of conceptualizing weakness of will and distinguishes between two main forms of weakness of will: action against better judgment and the premature revision of an intention to act. Chapter II introduces the main philosophical problems surrounding weakness of will with the help of two historical strains of discussion, the contributions of Aristotle and Donald Davidson. Chapters III to VI discuss weakness of will within four central fields of philosophical problems: the relation between evaluation and motivation, the intentionality of actions, the responsibility for weak-willed actions and the normativity of weakness of will. Chapter VII brings together the different results in an analysis of weakness of will as the counterpart of our ability for reflexive self-determination.