Titelaufnahme

Titel
Soziale Diffusion von umweltrelevanten Einstellungen am Beispiel von Elektromobilität / Eva Anna Kouba
Verfasser/ VerfasserinKouba, Eva Anna
Begutachter / BegutachterinKraemer Klaus
Erschienen2013
Umfang111 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Elektromobilität / Akzeptanz / Elektromobilität / Akzeptanz / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-56636 Persistent Identifier (URN)
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Soziale Diffusion von umweltrelevanten Einstellungen am Beispiel von Elektromobilität [1.28 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Aktuelle Umweltprobleme stellen zentrale Anwendungsfelder der Politik, Wirtschaft und dem sozialen Zusammenleben dar. Ein Ineinandergreifen dieser drei Bereiche ist essenziell für das Lösen und Aufarbeiten von regionalen und globalen Umweltkrisen. Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirkung von politischen Maßnahmen. Unter Berücksichtigung von sozialen Normen und Einstellungen wird die gesellschaftliche Akzeptanz und Verbreitung von Elektromobilität analysiert. Es werden zwei theoretische Ansätze zur Regulierung des sozialen Einflusses berücksichtigt. Zum einen wird Mertons Bezugsgruppentheorie und zum anderen die Theorie des sozialen Einflusses von Latané als theoretische Fundierung herangezogen. Diese beiden Theorien werden im Rahmen eines interdisziplinären Theorienvergleichs behandelt.Bei dieser Masterarbeit handelt es sich um eine Folgestudie eines Projektes, welches vom Wegener Center Graz durchgeführt wurde. Im Dezember 2011 wurden ca. 1500 BesitzerInnen von E-Fahrzeugen zu den Auswirkungen des Erwerbs von einem E-Fahrzeug postalisch befragt. Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um die zweite Erhebungswelle einer Teilstichprobe (n1=157) des ersten Samples sowie einer Befragung des sozialen Umfeldes (n2=42) dieser E-Fahrzeug-BesitzerInnen. Diese zweite Erhebung erfolgte in Form einer Online-Befragung, um das Weiterleiten der Umfrage im Bekanntenkreis zu erleichtern.Die Ergebnisse dieser Studie zeigen erstens, dass sich die sozialen wie persönlichen Normen der E-Fahrzeug-BesitzerInnen sehr stabil verhalten. Zweitens zeigt sich, dass die umweltrelevanten Normen der E-Fahrzeug-BesitzerInnen und die der Personen aus dem Bekanntenkreis nur sehr schwach korrelieren (r=0,119). In dieser kleinen Stichprobe konnte nur eine schwache Diffusion von ökologischen Normen festgestellt werden. Drittens liefert die Analyse nach relevanten Indikatoren für die soziale Beeinflussung, auf Basis der verwendeten Theorien, nur für einzelne Merkmale eindeutige Ergebnisse.

Zusammenfassung (Englisch)

Current environmental problems are core responsibilities of politics, economy and the social life. The combination of these three fields is essential for solving and refurbishing regional and global environmental crises. This thesis will study the outcomes of political measures for dealing with environmental issues. While taking into account social norms and pro-environmental attitudes, the social acceptance, application and diffusion of electric mobility is analyzed. The paper compares two theoretical approaches to the regulation of social influence. First, Mertons reference group theory and second, the social impact theory from Latané is discussed. These approaches form the background for the empirical survey and the data analyses. What follows is an interdisciplinary comparison of both theories.This master's thesis is a follow-up study of a project, which was conducted by the Wegener Center Graz. In December 2011, approximately 1.500 owners of e-vehicles were interviewed by means of a mailed questionnaire, on the impact of the purchase of an e-vehicle. For this study a second wave of data collection was carried out by means of a survey on a sub-sample (n1=157) of the first wave of data collection. Moreover, another survey was developed in order to interview friends (n2=42) of these e-vehicle owners. This second wave of data collection was conducted as an online survey to facilitate the dispersion of the survey by e-vehicle owners to their acquaintances.First, the results of this survey show that the social and personal norms of e-vehicle owners are very stable across the two points in time. Second, it turns out that pro-environmental norms of e-vehicle owners and their acquaintances correlate rather weak (r = 0.119). Furthermore, only a weak diffusion of pro-environmental norms and values could be determined in this sample. Finally, the analysis of relevant indicators of social influence based on the two theories provides clear results for only a few items.