Titelaufnahme

Titel
Arbeitsmigration in Österreich nach der Arbeitsmarktliberalisierung 2011 : eine Chance für gezielte Bedarfsdeckung des Arbeitsmarktes in der Steiermark / eingereicht von Daniel Wagner-Schuster
Verfasser/ VerfasserinWagner-Schuster, Daniel
Begutachter / BegutachterinSteiner Michael
Erschienen2013
UmfangV, 76 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Arbeitsmarkt / Liberalisierung / Arbeitnehmer / Migration / Geschichte 2011 / Österreich / Arbeitsmarkt / Liberalisierung / Arbeitnehmer / Migration / Geschichte 2011 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-56518 Persistent Identifier (URN)
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Arbeitsmigration in Österreich nach der Arbeitsmarktliberalisierung 2011 [1.76 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Arbeitsmarktliberalisierung im Mai 2011 und deren Auswirkungen auf den österreichischen und steirischen Arbeitsmarkt. Ziel der Arbeit ist es, die Möglichkeit einer gezielten Deckung des Arbeitskräftebedarfs in der Steiermark durch die Arbeitsmarktöffnung aufzuzeigen. Als theoretische Basis wurden zunächst mit Hilfe einer Literaturrecherche die Hintergründe von Arbeitsmigration erarbeitet. Im Rahmen einer empirischen Analyse wurden anschließend die quantitativen Veränderungen der unselbständig Beschäftigten aus Ungarn, Slowenien, der Slowakei, Tschechien, Polen, Estland, Lettland und Litauen (EU-8) zwischen April 2011 und April 2013 betrachtet und hinsichtlich unterschiedlicher Strukturmerkmale untersucht. Die Auswertung hat gezeigt, dass die Arbeitsmarktliberalisierung zu einem beträchtlichen Anstieg an Arbeitskräften aus EU-8-Ländern geführt hat. Infolgedessen wurde der steirische Arbeitsmarkt unter Anwendung des Konzepts der Beveridge-Kurve analysiert und dessen strukturelle Probleme aufgezeigt. So kann ein Teil der offenen Stellen nicht durch das heimische Arbeitskräfteangebot abgedeckt werden. Die Untersuchungen in dieser Arbeit haben ergeben, dass die Arbeitsmarktöffnung einen großen Anteil zur Deckung ansonsten nicht besetzbarer, offener Stellen geleistet hat. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurde die Wettbewerbsfähigkeit der Steiermark hinsichtlich der Rekrutierung von Arbeitskräften untersucht. Die Betrachtung hat gezeigt, dass die Steiermark in Relation zu den Vergleichsregionen Ungarn und Slowenien über attraktive Anreize wie eine stabilere Wirtschaft, höhere Löhne und ein höheres Wohlstandsniveau verfügt. Jedoch sind in Zukunft eingehende Analysen des Arbeitskräftebedarfs notwendig, um eine gezielte Deckung des Arbeitsmarktes durch bildungs- und wirtschaftspolitische Maßnahmen voranzutreiben.

Zusammenfassung (Englisch)

The present thesis examines the opening of the Austrian labor market in May 2011 for citizens from Hungary, Slovenia, Slovakia, the Czech Republic, Poland, Estonia, Latvia and Lithuania (EU-8 countries) and its impacts on Austria and Styria in particular. The main objective of the thesis is to show the opportunities of targeted fulfillment of the demand on the Styrian labor market. In a first step, a desk research was conducted to develop the theoretical foundations of labor migration. Based on an empirical analysis, the quantitative effects of the opening of the labor market on employees from EU-8 countries between April 2011 and April 2013 were examined. The investigation revealed that the opening of the labor market led to significant increase in the number of employees from these countries. A further analysis using the concept of the Beveridge curve indicated structural problems on the Styrian labor market, which means that part of the job vacancies cannot be filled with the domestic labor supply. The analysis of this thesis showed that the opening of the Austrian labor market in May 2011 was an important contribution filling job vacancies. Based on these results, the Styrian competitiveness regarding labor recruitment was examined. The result indicated that Styria offers strong incentives in relation to Slovenia and Hungary. This includes a more stable economy, higher wages and a higher level of prosperity. Yet further research is necessary to promote targeted fulfillment of the demand on the Styrian labor market by the use of educational and economic policy measures.