Titelaufnahme

Titel
Lernpräferenz bei multimedialem Lernen unter Berücksichtigung von Blickbewegungen / Isabella Pichlmair
Verfasser/ VerfasserinPichlmair, Isabella
Begutachter / BegutachterinKörner, Christof
Erschienen2013
Umfang84 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Lernen / Blickbewegung / Lernen / Blickbewegung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-56402 Persistent Identifier (URN)
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Lernpräferenz bei multimedialem Lernen unter Berücksichtigung von Blickbewegungen [2.91 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Um multimediales Lernmaterial optimal zu gestalten, ist es von zentraler Bedeutung herauszufinden, wie Text und bildliche Information verarbeitet werden und welche individuellen Differenzen dabei eine Rolle spielen. Daher ging die vorliegende Arbeit der Frage nach, was bei der Verarbeitung von multimedialem Lernmaterial geschieht und welche Rolle dabei die verbal-visuelle Lernpräferenz spielt. Dazu wurde die individuelle Lernpräferenz der Studierenden mit dem Verbal-Imagery Cognitive Style Test VICS (Peterson, Deary & Austin, 2005) erhoben. Im Rahmen einer Lernphase wurde den Studierenden multimediales Lernmaterial über den Computer präsentiert und ihre Blickbewegungen erhoben. In einer Testphase wurde das Wissen über den Inhalt des Lernmaterials in Form eines Wiedererkennungstests überprüft. In einer Anwendungsphase konnten die Studierenden ihr erworbenes Wissen bei einem Transfertest in einer E-Learning Umgebung anwenden. Laut den Ergebnissen des VICS waren drei VerbalisiererInnen, 19 Studierende ohne Lernpräferenz und 24 VisualisiererInnen. Aufgrund der geringen Anzahl von VerbalisiererInnen, wurden bei der Auswertung die Daten der VisualisiererInnen mit denen der ProbandInnen (Pbn) ohne Lernpräferenz verglichen. Den Ergebnissen zufolge, unterscheiden sich VisualisiererInnen weder in ihren Blickbewegungen noch in ihren Lernergebnissen von Pbn ohne Lernpräferenz. Angesichts der Ergebnisse liegt die Vermutung nahe, dass der VICS bei der Stichprobe der vorliegenden Untersuchung nicht zur Differenzierung der individuellen Lernpräferenz geeignet war. Aufgabe zukünftiger Studien wird es sein, mit einem geeigneten Verfahren zur Erfassung der Lernpräferenz herauszufinden, welche Bedeutung der Lernpräferenz bei multimedialem Lernen zukommt.

Zusammenfassung (Englisch)

In order to optimize multimedia learning material, it is important to investigate how learners process words and pictures and whether there are individual differences in processing. This study investigated learners? behaviour during multimedia learning and the role of cognitive style. The main research question was whether visualizers and verbalizers differ in their eye movements and learning outcomes. Students? cognitive style was assessed by the Verbal-Imagery Cognitive Style Test VICS (Peterson, Deary & Austin, 2005). In a first phase, called learning phase, multimedia learning material were presented to the students, meanwhile their eye movements were captured. In a testing phase the students did a recognition test in order to check their knowledge about the information presented before. An implementation phase forced the students to use their knowledge in an e-learning environment. Based on the VICS, three students were verbalizers, 19 students without a certain preference and 24 students were visualizers. As there were just a small number of verbalizers, data from visualizers and students without a certain preference were analysed and compared with one another. The results of the study showed no difference between visualizers and students without a certain preference, neither according to their eye movement nor regarding their learning outcomes. The first question that came up was whether the VICS was appropriate to differentiate between verbalizers and visualizers in this sample. Future research should focus on the investigation and development of instruments that capture cognitive style in order to explore the impact of learner?s cognitive style on multimedia learning further.