Titelaufnahme

Titel
Die Verfassungsentwicklung Südkoreas seit 1948 / vorgelegt von Dario Paya
Verfasser/ VerfasserinPaya, Dario
Begutachter / BegutachterinPrettenthaler-Ziegerhofer, Anita
Erschienen2013
Umfang108 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Südkorea / Verfassung / Geschichte 1948-2013 / Südkorea / Verfassung / Geschichte 1948-2013 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-56178 Persistent Identifier (URN)
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Die Verfassungsentwicklung Südkoreas seit 1948 [0.52 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der verfassungsrechtlichen Entwicklung der Republik Korea (Südkorea) seit der Staatsgründung 1948. In dem behandelten Zeitraum hat Südkorea eine beispiellose Entwicklung in mehrerer Hinsicht erlebt. Von einem Jahrzehnte lang diktatorisch regierten Land, immer mit der Bedrohung des kommunistisch geführten Norden im Bewusstsein, zu einer heute durchaus funktionierenden und modernen Demokratie und von einem bitterarmen, durch den Korea Krieg völlig verwüsteten Land, zu einer der führenden Industrienationen weltweit. Nach einer kurzen historischen Aufarbeitung der koreanischen Halbinsel bis zur Teilung bzw. zum Ausbruch des Korea-Konflikts, ist der Ausgangspunkt dieser Arbeit die Verfassung der Ersten Republik. Einer kurzen Entstehungsgeschichte folgt eine Analyse des Verfassungstextes. Schwerpunkt dieser Arbeit liegt dann in der Gegenüberstellung von Verfassungsrecht und Verfassungsrealität, die in der noch relativ jungen südkoreanischen Geschichte oft weit voneinander abweicht. Dieses Schema der Gegenüberstellung von Verfassung und Verfassungswirklichkeit wird dann bei allen Verfassungen bis zur geltenden Verfassung (Sechste Republik seit 1988) angewandt, wobei der politische Prozess der jeweiligen Epoche nicht zu kurz kommt. Diese Arbeit ist in acht Kapitel gegliedert. Im ersten Kapitel folgt eine kurze theoretische Abhandlung des Verfassungsbegriffs. Danach wird ein historischer Überblick bis zur Staatsgründung dargestellt. In den darauf folgenden Kapiteln folgt die Verfassungsanalyse der Verfassungstexte der einzelnen Republiken samt Vergleich mit der Verfassungswirklichkeit. Im abschließenden Kapitel wird über den Inhalt der Arbeit resümiert und ein Ausblick auf die bevorstehenden verfassungsrechtlichen Herausforderungen, insbesondere der Frage der Wiedervereinigung der koreanischen Halbinsel, gegeben.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis deals with the constitutional development of the Republic of Korea (South Korea) since the state was founded in 1948. In the period studied, South Korea experienced unprecedented development in many respects. From a country governed by a dictatorship for a number of decades, always conscious of the threat of the Communist-led North, to a now functioning and modern democracy, and from a desperately poor country that was completely devastated by the Korean War, to one of the leading industrial nations in the world. After a brief historical analysis of the Korean Peninsula up to its division and the outbreak of the Korean conflict, the starting point of this thesis is the Constitution of the First Republic. A brief history is followed by an analysis of the constitutional text. The focus of this paper is the juxtaposition of constitutional law and constitutional reality, which often differ widely in the relatively short history of South Korea. This schema of the juxtaposition of the constitution and constitutional reality is then applied to all constitutions up to the current constitution (the 1988 Constitution of the Sixth Republic), whereby consideration is given to the political genesis of each era. This paper is divided into eight chapters. The first chapter deals with a brief theoretical discourse on the constitutional concept. This is followed by a presentation of an historical overview up to the foundation of the state. The following chapters deal with the constitutional analysis of the constitutional texts of the individual republics, including the comparison with constitutional reality. The final chapter summarises the content of the thesis and provides an outlook on forthcoming constitutional challenges, in particular the issue of Korean Peninsula Reunification.