Titelaufnahme

Titel
Bewertung ausgewählter internationaler und nationaler Bewegungsförderungsprojekte : welche Planungsstrategien sind erfolgversprechend? / vorgelegt von Georg Johannes Bauer
Verfasser/ VerfasserinBauer, Georg Johannes
Begutachter / BegutachterinTitze Sylvia
Erschienen2013
Umfang99 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Gesundheitsförderung / Bewegung / Gesundheitsförderung / Bewegung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-56059 Persistent Identifier (URN)
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Bewertung ausgewählter internationaler und nationaler Bewegungsförderungsprojekte [2.51 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Obwohl der Großteil der Bevölkerung die Vorteile von Bewegung kennt, setzen wenige dieses Wissen auch in die Tat um. Ziel dieser Arbeit war es, international und national durchgeführte Bewegungsförderungsprogramme für verschiedene Zielgruppen auszuwählen, zu beschreiben und anschließend mit einem neu entwickelten Bewertungsschema die Umsetzung "sozial- ökologischer" Prinzipien zu beurteilen.Nach einem Rückblick auf die Entstehung und Entwicklung von Bewegungsempfehlungen, werden die aktuellen Mindestempfehlungen und die Besonderheiten von Kräftigungsübungen für Kinder, Jugendliche und Ältere vorgestellt.Im sozial-ökologischen Modell wird beschrieben, dass Maßnahmen auf der individuellen und sozialen Ebene sowie auf der Ebene der gebauten Umgebung und der Politik geplant werden sollen, um die Chancen einer gelungenen Verhaltensänderung zu erhöhen. In der Arbeit werden vier internationale Projekte mit Fokus auf je eine Ebene dieses Modells und zwei nationale Programme, welche nach Altersklassen ausgewählt wurden, beschrieben. Nach der Entwicklung eines geeigneten Bewertungsschemas wurden die vorgestellten Gesundheitsprogramme verglichen und je Projekt Punkte vergeben, abhängig davon, wie umfangreich die sozial-ökologischen Prinzipien implementiert wurden.Nach Darstellung der verwendeten Interventionsstrategien ist erkennbar, dass die meisten Projekte Änderungen des sozialen/institutionellen Umfelds der StudienteilnehmerInnen planten, um dadurch die direkte Wissensvermittlung oder indirekte Maßnahmen wie die Verbesserungen des sozialen oder bebauten Umfelds zu bewirken.Aus der Auswertung ergab sich, dass PlanerInnen neben den Hauptzielen ihrer Interventionen weitere Ebenen der Gesundheitsförderung miteinbeziehen und einzelne Projekte besser aufeinander abstimmen sollten, um einen Synergieeffekt zu bewirken.

Zusammenfassung (Englisch)

Although large parts of the population recognize the benefits of physical activity few use this knowledge to take action. The aim of this diploma thesis was to select international and national health promotion programs, present them and finally, evaluate how comprehensively the "social-ecological" principles were applied by using an adapted scoring system. After reviewing the development and evolution of physical activity recommendations current minimum recommendations and specific requirements for strength training for children, adolescents, and elderly are presented. Nowadays, it is assumed that behaviour change will be more successful if it is approached on multiple levels. The social-ecological model distinguishes between measures on four separate levels. They should be incorporated into the planning of health promotion programs to make behaviour changes more likely to happen. In this thesis four international physical activity promotion projects with a main focus on one of the four levels of the social-ecological model and two national projects specifically designed for two different age-groups are described. A practical scoring system has been developed in order to compare these selected physical activity promotion projects depending on how much the social-ecological principles have been incorporated. After the presentation of the applied intervention strategies it can be stated that most health promotion projects purposefully targeted people indirectly by influencing organisations in their surroundings. Those organisational interventions are finally the basis for measures on individual as well as on social and the built environmental levels. The results support planners to incorporate other levels of health promotion into their projects in addition to their primary target or even better coordinate different projects among each other to make use of synergy effects.