Titelaufnahme

Titel
Berufliche Belastung bei Beschäftigten im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe / vorgelegt von Katharina Gütl
Verfasser/ VerfasserinGütl, Katharina
Begutachter / BegutachterinRossmann Peter
Erschienen2013
Umfang141 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl.
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Jugendhilfe / Arbeitsbelastung / Jugendhilfe / Arbeitsbelastung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-56026 Persistent Identifier (URN)
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Berufliche Belastung bei Beschäftigten im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe [1.79 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der beruflichen Belastung bei Beschäftigten im Rahmen der österreichischen Kinder- und Jugendhilfe. Ziel ist es, herauszufinden, ob personenbezogene oder berufsbezogene Faktoren zu Belastungen führen. Befragt wurden 114 Personen die in mobilen Diensten der Kinder- und Jugendhilfe beschäftigt sind. 109 vollständig ausgefüllte Fragebögen konnten zur Auswertung verwendet werden. Zur Erhebung wurden 3 Stressskalen (in Anlehnung an Frese 1991) und das ?Beanspruchungsscreening für Humandienstleistungen? (BHD) nach Hacker & Reinhold (1995), herangezogen. Die einzelnen Scores der Befragten in den Stress- und Belastungsskalen (BHD) wurden mit den demographischen, personenbezogenen, arbeitsbezogenen und klientInnenbezogenen Variablen mittels einer bivariaten Korrelationsanalyse ausgewertet, um mögliche Zusammenhänge aufzudecken. Anschließend wurde eine schrittweise multiple lineare Regressionsanalyse berechnet, um Interkorrelationen zu vermeiden. Die zentralen Ergebnisse der Regressionsanalyse weisen darauf hin, dass neben arbeitsbedingten Faktoren (Unzufriedenheit mit der finanziellen Entlohnung, hohe Wochenarbeitszeit, ein- oder mehrmaliger Arbeitsplatzwechsel, Weiterbildungsmöglichkeit) auch personenbezogene und demographische Faktoren (Familienstand ledig, Alter und Geschlecht) Prädiktoren für die berufliche Belastung darstellen.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis is concerned with occupational load at employees of the Austrian child and youth services. The aim is to ascertain, if personal or job-related factors lead to load. 114 persons, who are employed in the mobile services of the child and youth services, were interviewed. 109 completed questionnaires were applied to the evaluation. 3 stress scales (based on Frese 1991) and the ?strain screening for human services? (BHD) by Hacker & Reinhold (1995) were used for the survey. The scores of the interviewed persons in the stress and load scales (BHD) were set in correlation with the demographic, personal, job-related and client-related information and evaluated with a bivariate correlation analysis, to find out possible coherences. Afterwards a few stepwise multiple regression analysis was consulted for the statistical evaluation, to avoid inter-correlations. The central results of the regression analysis reveal, that beside job-related factors (dissatisfaction with the financial remuneration, high weekly working time, one or repeated job changing, training opportunities), also person-centered and demographic factors (marital status single, age and sex) are predictors for occupational load.