Titelaufnahme

Titel
Grammatik im DaF-Unterricht für Flüchtlinge und MigrantenInnen / eingereicht von Shearwan Nori
Verfasser/ VerfasserinNori, Shearwan
Begutachter / BegutachterinPortmann, Paul
Erschienen2014
Umfang139 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) + CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Deutsch / Fremdsprache / Deutsch / Fremdsprache / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-55990 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Grammatik im DaF-Unterricht für Flüchtlinge und MigrantenInnen [2.91 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

ZusammenfassungDie vorliegende Arbeit "Grammatik im Deutsch als Fremdsprache-Unterricht für Flüchtlinge und MigrantInnen" beschäftigt sich, ausgehend von den allgemeinen Faktoren des Zweit- und Fremdspracherwerbs, mit der Relevanz dieser Faktoren für die Unterrichtsgestaltung und die Vermittlung von Grammatik in Deutsch-als-Fremdsprache-Kursen für Flüchtlinge und MigrantInnen.Als Forderungen für einen zukünftigen Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht für Flüchtlinge und MigrantInnen lassen sich folgende Desiderate benennen:1.)Homogenere Gruppen, sowohl was das Alter, die Herkunft als auch die Lernvorerfahrungen betrifft.2.)Schaffung der strukturellen und finanziellen Möglichkeit, damit ohne lange Unterbrechungen zwischen den einzelnen Niveaustufen Deutschkurse von Alphabetisierung bis zu B-eins (B 1) Niveau Unterricht absolviert werden können.3.)Schaffung der strukturellen Möglichkeiten Grammatik ausführlich im Unterricht behandeln zu können.4.)Erweiterung der Ausbildungscurricula für LehrerInnen im Fach Deutsch als Fremdsprache /Deutsch als Zweitsprache um pädagogische und psychologische Fächer, damit die zukünftigen Lehrkräfte im Berufsalltag den Anforderungen gerecht werden können.Die Rückschlüsse, die sich durch die teilnehmende Beobachtung der Unterrichtseinheiten ziehen lassen, können wie folgt als Empfehlung für eine zukünftige Unterrichtsgestaltung gelten:1.) Der Unterricht soll alle Sinneskanäle der LernerInnen ansprechen.2.) Der Unterricht muss an der Lebenswelt der LernerInnen ansetzen, damit er lebensnah gestaltet werden kann.3.)Die LernerInnen sollen durch einen qualitativ hochwertigen Mix aus Unterrichtsmethoden in ihrer Lernmotivation gestärkt werden.4.)Der professionelle Blick auf muss verstärkt auf die Ressourcen und Stärken der LernerInnen anstatt auf deren Defizite gelenkt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractThis thesis "Grammar in German as foreign language classes for refugees and migrants" starts with a consideration of general factors affecting second and foreign language adquisition. It then proceeds to the question how these factors influence teaching material design and teaching practices in the field of grammar in German as a foreign language courses for refugees and migrants.As demands for future teaching, the following desiderata can be identified as central:1.)Homogenous group composition in terms of age, origin and learning background of the participants.2.)Creation of structural and financial resources to enable participants to attend classes continuously and without long delays starting with introductory literacy courses up to level B1.3.)Creation of the possibility to really deal extensively with grammar in all German as a foreign language courses.4.)Expansion of the training curricula for future teachers to include educational and psychological subjects to prepare them better for their job.The conclusions that can be drawn by the participant observation of the lessons can be taken as a recommendation for future lesson planning:1.)The lessons should address all sensory channels of the learners2.)Lessons need to connect to the everyday life and needs of the participants.3.)The learners should be strengthened in their learning motivation by a high-quality mix of teaching methods.4.)Teachers need to focus much more on the resources and strengths available to the learners rather than on their deficits.