Titelaufnahme

Titel
Personelle Einkommens- und Vermögensverteilung : eine Gegenüberstellung einiger Modelle / Barbara Koller
Weitere Titel
Personal income and wealth distribution : a comparison of some models
Verfasser/ VerfasserinKoller, Barbara
Begutachter / BegutachterinLager, Christian
Erschienen2013
Umfang71 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Vermögensverteilung / Wirtschaftsmodell / Vermögensverteilung / Wirtschaftsmodell / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-55809 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Personelle Einkommens- und Vermögensverteilung [0.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel dieser Masterarbeit ist es, drei ausgesuchte Modelle der Vermögensverteilung von Joseph Stiglitz, Ekkehart Schlicht, Murray Kemp und Koji Shimomura zu analysieren und derart aufzuarbeiten, dass die Erkenntnisse der Autoren gegenübergestellt werden können. Im ersten Kapitel befindet sich die Einleitung.Im zweiten Kapitel wird das Modell von Stiglitz vorgestellt, welches einige der ökonomischen Kräfte identifiziert, welche langfristig für eine Gleichverteilung des Vermögens sorgen und auch Bezug nimmt auf Kräfte, die dafür verantwortlich sind, dass das Vermögen weniger gleichmäßig verteilt ist.Das dritte Kapitel widmet sich Schlichts Theorie der Vermögensverteilung. Dieser modifizierte die Theorie von Stiglitz indem er statt einer konstanten, eine zunehmende marginale Sparquote annahm. Ebenfalls beweist sein Modell, dass es stabile Zweiklassenverteilungen erzeugt, wenn alle Individuen identische Verhaltensgleichungen zugesprochen werden.Das vierte Kapitel behandelt die Theorie von Kemp und Shimomura, welche ein einfaches dynamisches Gleichgewichtsmodell konstruierten. Ihr Modell zeigt, dass bei gegebenen Anfangsbeständen an Wohlstand sich eine stabile Verteilung des Wohlstandes entwickelt und das die Verteilung des Wohlstandes im Zeitablauf gleicher (ungleicher) wird, je nachdem ob der Wohlstand ursprünglich größer (kleiner) war als sein Steady State Level.Im fünften Kapitel werden die Ergebnisse der Autoren hinsichtlich der angewandten Basismodelle und der von ihnen getroffenen Annahmen bezüglich des Sparverhaltens, technischen Fortschritts, des Bevölkerungswachstums und der Besteuerung gegenübergestellt. Hier zeigt sich, dass die Verteilung von Wohlstand ganz entscheidend von den unterschiedlichen Annahmen abhängt.Den Abschluss der Arbeit bildet das Resümee in welchem auch kurz Bezug auf die aktuelle Situation der Vermögensungleichheit in Österreich, anhand des Household Finance and Consumption Survey des Eurosystems 2010 der ÖNB genommen wird.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this master thesis is to analyze three selected models of the distribution of wealth by Joseph Stiglitz, Ekkehart Schlicht, Murray Kemp and Koji Shimomura and work up such that the findings of the authors can be compared. The first chapter contains the introduction.In the second chapter the model of Stiglitz will be presented, which identifies some of the economic forces to be in charge of a long-term equal distribution of wealth and also refers to forces, which are responsible for ensuring that the assets are distributed less evenly.The third chapter is dedicated to Schlichts theory of wealth distribution. He modified the theory of Stiglitz by assuming instead of a constant, an increasing marginal propensity to save. His model proves as well, that it generates stable two-class distributions, if all individuals have identical behavioral equations.The fourth chapter deals with the theory of Kemp and Shimomura, who constructed a simple dynamic equilibrium model. Their model shows, that at a given initial stock of wealth, a stable distribution of wealth will develop and the distribution of wealth becomes with the passage of time more equal (unequal), depending on whether the wealth was originally larger (smaller) than its steady state value.In the fifth chapter the results of the authors will be compared with respect to the used base models and the assumptions made by them regarding the savings behavior, technological progress, population growth and taxation.The conclusion of this master thesis is the resume, which also refers to the current situation of wealth inequality in Austria, based on the household finance and consumption survey of the Eurosystem made by the OeNB.

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