Titelaufnahme

Titel
Abfall und Müll als Material in der Gegenwartskunst : historische und aktuelle Aspekte eines gesellschaftlichen Phänomens / vorgelegt von Olivia Huber
Verfasser/ VerfasserinHuber, Olivia
Begutachter / BegutachterinPloder Josef
Erschienen2013
Umfang153 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Abfall / Kunst / Abfall / Kunst / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-57992 Persistent Identifier (URN)
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Abfall und Müll als Material in der Gegenwartskunst [4.34 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit Abfall und Müll als Materialien der bildenden Kunst, im Rückblick auf die Vergangenheit und in Hinblick auf die Gegenwart. Des Weiteren wurde versucht Abfall und Müll genauer zu definieren und auf die Abfallproblematik in Bezug auf Umwelt und Gesellschaft näher einzugehen.Die Verwendung von Abfallmaterialien in der bildenden Kunst wird insbesondere in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zu einem Thema.Mit der Abwendung von traditionellen Kunstaufassungen fanden erstmals bis dahin kunstfremde Materialien Eingang in die bildende Kunst und somit auch der Abfall.In dieser Arbeit wurde daher versucht, anhand von diversen Künstlerbeispielen, diesen Prozess von der Vergangenheit bis in die Gegenwart darzustellen um wichtige Zusammenhänge näher zu beleuchten.Ausschlaggebend für neue Darstellungsformen in der bildenden Kunst waren vor allem der Dadaismus und Surrealismus aber auch die Kunst der Neuen Realisten und Pop-Art Artisten, wie auch die Aktions- und Happeningkunst gegen Ende des 20. Jahrhunderts.In der zeitgenössischen Kunst gibt es eine unüberschaubare Zahl an Künstlern, welche Müll und Abfälle in ihr Schaffen integrieren.Auch in Design und Architektur finden gegenwärtig immer mehr Abfallstoffe im Hinblick auf Recycling eine Verwertung.Anhand der Kunstwerke der Gegenwart lässt sich ausmachen, dass eine große Freiheit in der Gestaltung herrscht, selbst die sterblichen Überreste von Menschen können in der Gegenwartskunst als Material verwendet werden.Auch hier findet sich meist das Anliegen der Künstler wieder, auf gesellschaftliche Missstände und menschenunwürdige Umstände zu verweisen und den Betrachter damit zu konfrontieren.

Zusammenfassung (Englisch)

The diploma thesis concentrates on waste and trash used as materials in fine arts with regards to the past and present.Within the thesis, the author tried to give a precise definition of waste and trash. Moreover, the difficulties concerning environment and society were taken into consideration in this context.The usage of waste material in fine arts especially became a subject in the first decades of the 20th century. Through the deviation from traditional appreciation of art, unusual materials for art works were accepted and therefore as well the trash.Within this thesis, various artists of the past and present are mentioned to visualize important relations. Especially the new artistic genres of the 20th century were essential for the new representations of fine art. Examples are the Dadaism, Surrealism, New Realism, Pop-Art as well as Happening-Art.In temporary art, we find numerous artists, who integrate waste and trash in their artistic creations, although most of them have different approaches concerning the usage of waste.Some artists use waste as a medium to make people aware of social and environmental problems. Furthermore, the topic waste material is also picked up by designers and architects, especially regarding recycling.Temporary art allows a great freedom of artistic creations, because the past taboos vanished. It is for example even accepted to include mortal remains of humans in artwork today. Thereby, certain artists try to confront the observers with inhumane circumstances for example.