Titelaufnahme

Titel
Nahrungsmittelintoleranzen : allgemeine Grundlagen, Diagnostik und Therapie / vorgelegt von Heike Klammer
Verfasser/ VerfasserinKlammer, Heike
Begutachter / BegutachterinSchweiger Klaus
Erschienen2013
UmfangXII, 142 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Lebensmittel / Unverträglichkeit / Lebensmittel / Unverträglichkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-57981 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Nahrungsmittelintoleranzen [10.54 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Lebensmittelintoleranzen scheinen sich in den letzten Jahren wahrlich zur Volkskrankheit zu entwickeln. Eine Intoleranz bezeichnet im Allgemeinen eine Unverträglichkeit: Ein bestimmter Stoff führt beim Verzehr zu Symptomen. Viele Betroffene kennen das: Sie vertragen keine Milchprodukte, kein Obst, keinen Fisch oder Alkohol. Sie leiden unter Übelkeit, Blähungen, Durchfällen ohne irgendeine Ursache dafür zu kennen oder eine Diagnose erhalten zu haben. Auch die Lebensmittelindustrie versucht sich durch die Einführung neuer Produkte oder sogar ganzer Produktlinien an dieses Problem anzupassen. Die Diagnostik der Nahrungsmittelintoleranzen wird dadurch erschwert, dass die Reaktionen ohne Beteiligung des Immunsystems ablaufen. Daher fehlen bei der Diagnostik sämtliche Haut- und Bluttests. Die vielfältige Symptomatik der Intoleranzen, die häufig mehrere Organsysteme betrifft, erfordert auf der einen Seite eine breite Differentialdiagnostik und auf der anderen Seite wird für den Patienten die Assoziation mit dem Verzehr eines bestimmten Lebensmittels erschwert, da Symptome teilweise in größerem zeitlichen Abstand auftreten oder lange anhalten können. Die Therapie beruht auf einer Ernährungsumstellung, die dem Patienten die Ermittlung der individuell verträglichen Menge ermöglichen soll. Enzympräparate können dem Patienten die Bewältigung gewisser Situationen, wie Restaurantbesuche, erleichtern. Sie ersetzen allerdings keinesfalls die Diät. Klinische Studien zur Belegung der Wirksamkeit fehlen derzeit noch. Es ist wünschenswert, dass weitere Forschungsarbeiten, sowohl zur Verbesserung der Diagnostik, als auch zur Erforschung neuer oder bereits bekannter Medikationen durchgeführt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

In the last years food intolerance developed itself to a people`s disease. Intolerance is commonly defined as an indigestibility: The consumption of a certain ingredient causes symptoms. Many affected experience the following: Milk products, fruit, fish or alcohol cannot be digested properly. Consuming them causes nausea, flatulency or diarrhea and that without exactly knowing the reason or getting a proper diagnosis. Even the food industry tries to adapt to this problem by creating new products or complete product lines. The diagnosis of food intolerances is difficult because the reactions occur without the involvement of the immune system. Because of this all skin and blood tests are useless in the diagnosis process. The diverse symptoms of intolerance often affect multiple organ systems. A broad differential diagnosis is required to deal with this problem. Another problem is that the association with particular food and their effect is difficult for the patient, because symptoms sometimes occur much later or keep up a long time after consumption. The standard therapy is based on a diet that will allow the patient to determine the individually acceptable amount of food. Enzyme preparations can help the patient in certain situations, such as eating out in restaurants. Through helping with the intolerance, these products are no substitute for a proper diet. However, clinical studies on the assessment of effectiveness are currently lacking. Further research, both to improve the diagnosis as well as exploring new or already known medications, would be greatly desirable.