Titelaufnahme

Titel
Hörbeeinträchtigte in der beruflichen Ausbildung und in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung in der Steiermark / Lydia Kalcher
Verfasser/ VerfasserinKalcher, Lydia
Begutachter / BegutachterinGruber, Joachim
Erschienen2013
Umfang151, XII Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Hörschädigung / Erwachsenenbildung / Hörschädigung / Erwachsenenbildung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-57962 Persistent Identifier (URN)
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Hörbeeinträchtigte in der beruflichen Ausbildung und in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung in der Steiermark [2.24 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Hörbeeinträchtigung ist eine unsichtbare Behinderung, welche für normal Hörende weder auf den ersten Blick erkennbar ist, noch offen zeigt, welchen Einfluss sie auf die betroffenen Menschen hat. Diese Beeinträchtigung beeinflusst je nach Zeitpunkt des Eintritts, des Ausmaßes und der Art, die Entwicklung von Sprache und die Kommunikation mit der Umwelt. Sprache gilt jedoch als Voraussetzung für die gesamte Entwicklung und für das Lernen ? also für Bildung allgemein.Für berufliche und persönliche Bereiche ist Lebenslanges Lernen heutzutage unumgänglich. In der 2006 beschlossenen UN-Behindertenrechtskonvention wird das Recht auf Bildung anerkannt, deren Umsetzung im Zuge des nationalen Aktionsplans und der bundesländerspezifischen Aktionspläne erfolgt. Das Ziel ist, Menschen mit Behinderung die notwendige Unterstützung zu gewährleisten, die für erfolgreiche Bildung benötigt wird. Im Zentrum der vorliegenden Arbeit steht die Frage, welche Rahmenbedingungen hörbeeinträchtigte Menschen auf diesem Wege benötigen. Ausgehend von Grundlagen von Hörschädigungen werden die unterschiedlichen Voraussetzungen von Hörbeeinträchtigten betrachtet und spezifische Herausforderungen und Bedürfnisse dargelegt. Unterstützungssysteme technischer, räumlicher und personeller Hinsicht werden mit einer Ist-Standserhebung der Unterstützungssysteme unter Einbezug des Aktionsplans des Landes Steiermark zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Beziehung gesetzt. Die empirische Studie basiert auf problemzentrierten Interviews von zehn hörbeeinträchtigten Personen, die unterschiedliche Perspektiven aufwerfen und die Bandbreite der Problematik und der benötigten Rahmenbedingungen sichtbar machen. Den Abschluss der Arbeit bilden Checklisten, die einen Überblick über die Zusammenschau aus den Ergebnissen der Interviews und dem Vergleich mit der Literatur darstellen. Sie spiegeln die Komplexität der Problematik wider und sollen Unterstützung für ein barrierefreies Miteinander bieten.

Zusammenfassung (Englisch)

Any kind of hearing impairment is an invisible disability that is neither immediately apparent nor does it obviously show the influence on the persons affected.The development of language as well as the communication with the environment is influenced by the time, degree and type of impairment. However, language is regarded as essential condition for the entire development and for any learning process ? thus education.Nowadays lifelong learning is indispensable as well for professional as for person-al fields. The right to education has been granted in the Convention on the Rights of Persons with Disabilities passed in 2006. The implementation of this right is car-ried out through the national and the province specific action schedule respectively. Consequently it is the aim according to the field of education to grant handicapped people the necessary assistance for successful education.Therefore this paper is focused on which conditions are essential for hearing impaired persons.After some basic information of hearing damages, different conditions of the hearing impaired get examined and specific challenges and needs are presented.Various assistance systems are related with a view to the actual situation in Styria taking the "Aktionsplan des Landes Steiermark" and the "Convention on the Rights of Persons with Disabilities" into consideration.On the other hand the empirical study is focused on the problems of ten hearing impaired people that raise different perspectives and reveal the whole range of problems and the required conditions.The final part of the paper consists of checklists which should give an overview of the results of the interviews in comparison with the scientific literature. Furthermore the complexity of the problems should be reflected and assistance for a barrierfree coexistence should be offered.