Titelaufnahme

Titel
Metaphorik in vortheoretischen Übersetzungsreflexionen : eine kognitionstheoretische Untersuchung der Dynamik und Konstanz in translationsrelevanten Metaphernkonzepten / vorgelegt von Verena Kremsner
Verfasser/ VerfasserinKremsner, Verena
Begutachter / BegutachterinHebenstreit, Gernot
Erschienen2014
Umfang131 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) + CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Übersetzung / Metapher / Übersetzung / Metapher / Online-Publikation / Deutschland / Übersetzung / Theorie / Metapher / Geschichte Anfänge-1900 / Deutschland / Übersetzung / Theorie / Metapher / Geschichte Anfänge-1900 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-55679 Persistent Identifier (URN)
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Metaphorik in vortheoretischen Übersetzungsreflexionen [0.94 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Übersetzungsmetaphorik wurde in diachronen Untersuchungen oftmals als zirkulär bezeichnet, konnten v.a. Treue- und Freiheitskonzeptualisierungen doch stets auf ihre antiken Ursprünge zurückgeführt werden. In dieser Arbeit zur Dynamik und Konstanz in der deutschsprachigen Entwicklung translationsbezogener Metaphern wurde demnach von einer Minimaldynamik von der Antike bis 1900 ausgegangen. Zur Evaluierung der Entwicklung von Metaphern und deren Bedeutungskonstruktion wurde eine Untersuchung auf kognitiv-konzeptueller Ebene vorgenommen. Konzeptuelle Metapherntheorien, allen voran Blending-Modelle, bildeten dabei den Untersuchungsrahmen. In der Metaphernanalyse wurde sowohl metaphernkonzeptuelle Konstanz als auch Dynamik ersichtlich. Trotz ähnlicher Metaphernäußerungen konnten oftmals konzeptuelle Unterschiede festgestellt werden, die v.a. übersetzungsgeschichtlich kontextualisiert und erläutert wurden. Von Minimaldynamik kann dennoch aufgrund der nahezu identen diachronen Kategorisierbarkeit von Metaphern und der intertextuellen Referenzen auf antike Metaphern gesprochen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

In diachronic studies, the metaphorics of translation was often depicted as circular and concepts such as faithfulness or artistic liberty could be traced back to their ancient origins. Therefore, this thesis was based on the hypothesis that the development of metaphors in German-speaking reflections from Antiquity to 1900 also showed minimal dynamics. For evaluating the development of metaphors and their meaning, a cognitive-conceptual approach was required. Conceptual Metaphor Theories, especially Blending Models, allowed such an approach in the analysis. In the analysis, both conceptual constancy and dynamics were illustrated in metaphors. In spite of similarities in metaphorical utterances, conceptual differences became evident, which were explained through contexts mostly drawn from translation history. Still, the division of metaphors into almost identical categories throughout the historical periods and the intertextual references to ancient metaphors support the hypothesis of minimal dynamics.