Titelaufnahme

Titel
Autonomie, Privatheit und Vergessen: sozialphilosophische Aspekte von Radio frequency identification (RFID) Anwendungen / vorgelegt von Simon Lehrner
Verfasser/ VerfasserinLehrner, Simon
Begutachter / BegutachterinGetzinger, Günter
Erschienen2014
Umfang93 S. : Zsfassung (2 Bl.) + CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)RFID / RFID / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-55334 Persistent Identifier (URN)
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Autonomie, Privatheit und Vergessen: sozialphilosophische Aspekte von Radio frequency identification (RFID) Anwendungen [0.88 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Leben wird zunehmend digital erfasst und diese Beobachtungen werden vielfach weiterverarbeitet und gespeichert, da Technologien der automatischen Identifizierung langsam in immer mehr Bereiche eindringen. Eine dieser technischen Entwicklungen, mit denen viele Hoffnungen, Potential und Visionen verbunden sind, ist Radio Frequency Identification, kurz RFID. Mit Hilfe von sehr kleinen Chips und Lesegeräten können damit Objekte, Tiere oder auch Personen maschinell zugeordnet werden. Da dies per Funk und ohne Rückmeldung an die Nutzer passiert, werfen RFID- Anwendungen jedoch auch wichtige Fragen über Autonomie, Datenschutz und Privatsphäre auf. In dieser Arbeit sollen deshalb auf der Basis der technischen und rechtlichen Gegebenheiten sowie der philosophischen Literatur zum Thema Autonomie Aspekte der Technologie beleuchtet werden, die in der gängigen Diskussion häufig zweitrangig behandelt werden. So wird der Umfang und Wert der Privatheit diskutiert, die Rolle des Erinnerns, vor allem aber des Vergessens im digitalen Zeitalter reflektiert und Wesen, sowie Wirkung der modernen Überwachung dargestellt. Abschließend wird auf Risiken von RFID hingewiesen und, aufbauend auf den vorangehenden Überlegungen, werden Empfehlungen für den Einsatz der Technologie formuliert.

Zusammenfassung (Englisch)

Increasingly life is being monitored using digital technologies and frequently these observations are also being processed and recorded as technologies of automatic identification slowly pervade different areas. One of these technological developments is radio frequency identification, or RFID. Hopes, potentials and visions are associated with it as it allows to identify objects, animals and even individuals automatically using small chips and reader units. However, as this data is transmitted using radio signals and without any feedback to the users, RFID applications do also pose signific- ant questions about autonomy, data protection and privacy. In this thesis these aspects of the techno- logy, often treated as secondary, are being discussed. Hence the extent and value of privacy, as well as the role of remembering and forgetting in the digital age are reflected on. Furthermore, modern surveillance and its impacts are characterised. Finally, risks of RFID are pointed out and based upon the prior analyses recommendations for the use of the technology are formulated.