Titelaufnahme

Titel
Die Mistel (Viscum album) - Schmarotzer- oder doch Heilpflanze / vorgelegt von Anja Valentinitsch
Verfasser/ VerfasserinValentinitsch, Anja
Begutachter / BegutachterinMüller Maria
Erschienen2013
Umfang107 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) + 1 CD-ROM Screenshots ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Weiße Mistel / Heilpflanzen / Weiße Mistel / Heilpflanzen / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-55247 Persistent Identifier (URN)
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Die Mistel (Viscum album) - Schmarotzer- oder doch Heilpflanze [0.77 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In botanischer Hinsicht weist die Mistelpflanze (Viscum album) Merkmale auf, die sonst bei keiner Pflanze vorkommen. Zum einen wächst die zweihäusige, immergrüne Pflanze mit ihren Wurzeln auf Bäumen, zum anderen ruht die Pflanze im Frühling und Sommer, während sie im Winter einen regelrechten Wachstums- und Regenerationsschub durchläuft. Schon im Mittelalter war bekannt, dass die Mistel viel mehr als eine schmarotzende Pflanze ist, da sie gegen etliche Krankheiten verwendet wurde. Noch heute wird die Mistelpflanze als alternative und ergänzende Methode (CAM) in der Medizin eingesetzt. Im 20 Jahrhundert wurde des Weiteren noch bekannt, dass die Mistelpflanze als Therapie gegen Krebs eingesetzt werden kann. Ihre Inhaltstoffe, besonders das Mistellektin und das Viscotoxin sowie die Kombination daraus, wirken sich positiv auf das Immunsystem aus und werden seit einigen Jahren in der Krebstherapie eingesetzt. Nach etlichen Forschungen in Deutschland und der Schweiz fand die Mistel als Krebstherapeutikum immer mehr anklang in der Medizin und auch in der Gesellschaft. Das Resultat war, dass sich immer mehr Firmen auf die Produktion und die Forschung von Krebspräparaten spezialisierten. Die Mistelpflanze wird heute von vielen Menschen in der heutigen Gesellschaft und auch der Wissenschaft nicht mehr nur als schmarotzende Pflanze bezeichnet, sondern hat längst auch einen hohen Stellenwert einer Heilpflanze.

Zusammenfassung (Englisch)

From a botanical point, the mistletoe (Viscum album) has characteristics that would not occur in any other plant. On one hand, the dioecious, evergreen plant is growing on trees with their roots, on the other hand, the plant is resting in the spring and summer, while in winter the plant is passing a real growth and regeneration boost. Since the Middle Ages it has been known that the mistletoe is much more than a parasitic plant, because it has been used against many diseases. Even today, the mistletoe plant is an alternative and complementary method (CAM) used in medicine. During the 20th century the mistletoe plant was proposed to be used in cancer therapy. Their basic ingredients, especially the mistletoe lektins (ML) and the viscotoxin, have a positive effect on the immune system and they have been also used for several years in cancer treatment. After several research attempts in Germany and Switzerland the mistletoe finds more and more general approval as a cancer treatment in medicine and society. Therefore, drug companies are nowadays investing more in the production and research of such an alternative cancer drug. The mistletoe plant is currently used by many people in today's society and in science the plant is no longer described as a parasitic plant due to its significance as medicinal plant.