Titelaufnahme

Titel
Der (unechte) Firmenkollektivvertrag in Österreich / Daniel Ladinig
Verfasser/ VerfasserinLadinig, Daniel
Begutachter / BegutachterinFriedrich, Michael
Erschienen2013
UmfangIII, 73 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Kollektivvertrag / Betriebsvereinbarung / Österreich / Kollektivvertrag / Betriebsvereinbarung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-55173 Persistent Identifier (URN)
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Der (unechte) Firmenkollektivvertrag in Österreich [0.58 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

KollV kommen üblicherweise für alle AG, in deren jeweiliger Branche sie tätig sind, bundesweit zur Anwendung. In Österreich gibt es daher, anders als im deutschen Recht, nur in Ausnahmefällen die Möglichkeit, sog echte Firmen-KollV abzuschließen. Es handelt sich hierbei um einen Sonder-KollV, der von einem einzelnen AG als kollv-fähige Partei für die Beschäftigungsverhältnisse seiner im Betrieb tätigen AN abgeschlossen wird. Der "unechte" Firmen-KollV ist in Österreich hingegen keine Seltenheit. Bei letzterem handelt es sich um keinen echten Firmen-KollV, weil dieser von überbetrieblichen kollv-fähigen Körperschaften abgeschlossen wird. Die Besonderheit liegt jedoch darin, dass dessen Geltungsbereich sich auf lediglich ein namentlich genanntes Unternehmen bzw auf mehrere namentlich genannte Unternehmen beschränkt und somit Parallelen zum echten Firmen-KollV aufweist. Hinsichtlich der "unechten" Firmen-KollV traten einige Zweifel auf, insb deren individualisierter Geltungsbereich sowie verfassungsrechtliche Bedenken führten zu unterschiedlichen Ansichten über deren Zulässigkeit. In dieser Arbeit werden beide Formen des Firmen-KollV behandelt, wobei die Zulässigkeit, mögliche Problemstellungen und Einwände sowie deren Unterschiede zum gewöhnlichen Branchen-KollV näher erläutert werden. Abschließend wird anhand eines kurzen Einblickes in das deutsche Tarifvertragsrecht auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Hinblick auf die Firmen-KollV in Österreich eingegangen.?

Zusammenfassung (Englisch)

Collective Agreements are normally used nationwide for all employers in the respective industry they operate. In Austria there is, in contrast to German law, only in exceptional cases the possibility to conclude so called "real company collective agreements". This is a special collective agreement which is conducted by a single employer for his employees.However, the "fake" company collective agreement is in Austria not uncommon. In this case it is not a real collective agreement because it is conducted by the corporate enterprise. The characteristics in this situation lies in the fact that the coverage has focussed only on one particular company respectivly several named companies and therefore has parallels with the real collective agreement.In regards to the "fake" collective agreements some doubts have occured, especcially their individualized coverage and constitutional concerns led to different views on its admissibility.In this thesis, both forms of collective agreements are reviewed and analyzed, with the reliability, potential problems and exeptions as well as their differences to the real collective agreement, explained in more detail.Finally, using a brief insight into the german collective agreement, similarities and differences with the austria collective agreement will be discussed.