Titelaufnahme

Titel
Zur Emigration des Bauhausgedankens in die USA / vorgelegt von Kristina Hebenstreit
Verfasser/ VerfasserinHebenstreit, Kristina
Begutachter / BegutachterinAulinger Barbara
Erschienen2013
Umfang122 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)USA / Bauhaus / USA / Bauhaus / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-51055 Persistent Identifier (URN)
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Zur Emigration des Bauhausgedankens in die USA [10 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ausgehend vom Bauhaus in Deutschland als reformatorischem Ausbildungsort für interdisziplinäre Künstler und Designer untersucht die vorliegende Arbeit die Weiterführung in den USA. Aufgrund der Machtübernahme der Nationalsozialisten emigrierten einige der BauhäuslerInnen während der Dreißigerjahre in die USA. Nach einer Erörterung des Bauhausgedankens wird die Situation Nordamerikas ab 1900 in Form einer chronologischen Aufstellung der wichtigsten politischen sowie kulturellen Geschehnisse dargestellt und ein Überblick der unterschiedlichen Integrationssituation der BauhäuslerInnen beschrieben.Die Arbeit legt ihren Fokus auf die beiden Lehrinstitutionen New Bauhaus und Black Mountain College sowie auf die künstlerische Entwicklung der mit diesen Schulen in Verbindung stehenden BauhäuslerInnen László Moholy-Nagy und Anni und Josef Albers.Unter der Leitung von Moholy-Nagy sollte das New Bauhaus in Chicago ab 1937 eine neue Generation von IndustriedesignerInnen heranbilden. Er versuchte trotz dieses geforderten Schwerpunktes künstlerische Disziplinen zu vereinen und führte im Sinne des Bauhauses den verpflichtenden Vorkurs ein. Anni und Josef Albers wurden 1933 an das Black Mountain College in North Carolina berufen. Diese Schule zeigte sich in Lehrinhalt und kommunalem Aspekt des Schullebens am Bauhaus orientiert und blieb dem Grundgedanken verpflichtet, welcher auf die gesamtheitliche Bildung der SchülerInnen abzielte. Auch hier war der Vorkurs ein wesentliches Element der Ausbildung. Im Anschluss der jeweiligen Kapitel wurden exemplarisch StudentInnen ausgewählt um den Einfluss nachzuweisen, den die drei genannten BauhäuslerInnen auf diese gehabt haben könnten. Schließlich wird auf die Hochschule für Gestaltung in Ulm als die deutsche Fortführung des Bauhauses eingegangen und in weiterer Folge die Präsenz des Bauhausgedankens in der heutigen Zeit beleuchtet, wie auch die Tatsache, dass dieser nicht in Vergessenheit geraten ist.

Zusammenfassung (Englisch)

Commencing with the Bauhaus in Germany as a reformatory educational institution for multidisciplinary artists and designers, the present thesis examines its continuation in the USA where due to the takeover of power in Germany by the National Socialists many of the Bauhaus members emigrated during the thirties. After an explanation of the term ?Bauhausgedanke?, the situation in America starting at 1900 is outlined through a chronological table which considers the main political and cultural events and an overview of the different integration situations with which the staff and students had to contend is presented.The thesis places its emphasis on the two educational institutions New Bauhaus and Black Mountain College as well as on the creative work of the three former Bauhaus teachers connected to these institutions; László Moholy-Nagy and Josef and Anni Albers.From 1937 the New Bauhaus in Chicago lead by László Moholy-Nagy sought to train a new generation of industrial designers. Despite this focus, Moholy-Nagy endeavoured to retain the Bauhaus aspiration of uniting artistic disciplines and introduced an obligatory preliminary course based on the ?Bauhaus Vorkurs?. Josef and Anni Albers had been appointed to teach at the Black Mountain College in North Carolina in 1933, which became orientated towards the Bauhaus-curriculum and put an emphasis on the ?Bauhausgedanke? of a holistic education, with the ?Bauhaus Vorkurs? also making up an elementary part of the educational program.Following this research, individual students were chosen as examples to show the influence that the former Bauhaus-teachers probably had on them.The establishment in 1950 of the Hochschule für Gestaltung in the German city of Ulm is discussed as it is believed to be the continuation of the Bauhaus. In conclusion, the presence of the Bauhaus today and the fact that it is still maintaining its influence on art education, artists, architecture and design is examined.