Titelaufnahme

Titel
Die drei Grazien : ein Motiv und dessen Bedeutung im Wandel der Zeit / vorgelegt von Christina Moser
Weitere Titel
The three graces : a topic and its meaning through the ages
Verfasser/ VerfasserinMoser, Christina
Begutachter / BegutachterinLein Edgar
Erschienen2013
Umfang150 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; zahlr. Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Grazien / Kunst / Grazien / Kunst / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-46460 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Die drei Grazien [6.87 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

KurzzusammenfassungDiese Arbeit mit dem Titel "Die drei Grazien ? ein Motiv und dessen Bedeutung im Wandel der Zeit" beschäftigt sich mit einem der wenigen Motive neben der christlichen Thematik, welches über einen so langen Zeitraum in der bildenden Kunst seinen Platz fand und so eine starke Verbreitung genoss. Die Grazien begegnen uns ausgehend vom antiken Griechenland und dem römischen Kulturkreis über die Renaissance bis in die heutige Zeit. Sie sind nicht nur Thema der bildenden Kunst, sondern finden auch ihren Weg in die Literatur, die Musik, vor allem aber auch in die Philosophie.Der erste Teil meiner Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Grundlagen zur Thematik der drei Grazien. Dieser umfasst ihre Genealogie, nämlich ihre Herkunft, ihre Abstammung und ihre Namensgebung und gibt anschließend einen Überblick über die Bedeutung der drei Grazien anhand unterschiedlicher philosophischer und kunsttheoretischer Schriften und Interpretationsansätze.Der zweite Teil meiner Arbeit beschäftigt sich anhand ausgewählter und bedeutender Werke der Kunstgeschichte mit der Darstellung der drei Grazien. Ich habe mich in meiner Arbeit nicht auf eine bestimmte Kunstgattung spezialisiert, deshalb finden sich sowohl Beispiele aus der musivischen, der malerischen, als auch der bildhauerischen Kunst, um der umfangreichen Bedeutung dieses Motivs gerecht werden zu können. Ich beginne in chronologischer Reihenfolge bei der kultischen Verehrung der Grazien im antiken Griechenland und versuche einen Bogen über die darauffolgenden Epochen zu spannen. So wird einerseits das Auftauchen der drei Chariten in großen Renaissancewerken, wie etwa in Sandro Botticellis "Primavera", andererseits aber auch in modernen Werken, beispielsweise in den orphistischen Gemälden Robert Delaunays, besprochen. Ich ende schließlich in der Gegenwart und versuche einen Ausblick auf die Zukunft der Darstellung und Ikonografie der drei Grazien zu geben.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractThe thesis "Die drei Grazien ? ein Motiv und dessen Bedeutung im Wandel der Zeit" ("The three Graces - a topic and its meaning through the ages") looks into one of the few non-Christian subjects, which the fine arts have dealt with over a long period of time and which therefore has gained great popularity. The Graces have their roots in ancient Greece and the Roman culture and from there they continued to appear over the Renaissance until today. They are not only a topic in the fine arts, but they also found their way into literature, music and, above all, philosophy.The first part of my thesis deals with basic information on the three Graces. I will cover their genealogy, more precisely their origin, their derivation and their naming, and further I will give an overview of the meaning of the three Graces based on different philosophical and art-theoretical publications and interpretative approaches.The second part of my thesis uses selected and important works of art history to discuss the representation of the three Graces. In doing so, I am not focusing on one particular art form but rather using examples from different genres, such as mosaic arts, painting and sculpting, in order to do justice to the extensive importance of this topic. Starting off chronologically with the cult-like worshipping of the Graces in ancient Greece, the section is followed by an attempt to provide an extensive overview of the subsequent eras. I will look into the picturing of the three Charites in great works of art from the Renaissance such as Sandro Botticellis "Primavera", but also in modern works like Robert Delaunay?s orphic paintings. Finally, I will end the discussion in the present time and will try to draw a picture of the possible future representation and iconography of the three Graces.

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