Titelaufnahme

Titel
Erinnerungsort Hartheim. Die Neugestaltung der 'Gedenkstätte für die Opfer der NS-Euthanasie 1940-1944' / vorgelegt von Dietbert Apfelknab
Verfasser/ VerfasserinApfelknab, Dietbert
Begutachter / BegutachterinUhl Heidemarie
Erschienen2013
Umfang123 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Alkoven-Hartheim / Nationalsozialismus / Gedenkstätte / Alkoven-Hartheim / Nationalsozialismus / Gedenkstätte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-54975 Persistent Identifier (URN)
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Erinnerungsort Hartheim. Die Neugestaltung der 'Gedenkstätte für die Opfer der NS-Euthanasie 1940-1944' [1.11 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit befasst sich mit der Neugestaltung der ?Gedenkstätte für die Opfer der NS-Euthanasie 1940-1944? in Hartheim 2003 und dem dahinterstehenden Konzept.Neben der theoretische Auseinandersetzung mit Gedächtnistheorien und dem Umgang mit Erinnerungsorten wird auch die Frage behandelt, ab wann und auf welche Art und Weise es in Österreich und Deutschland zu einer Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit kam und wie daraus ein institutionalisiertes Erinnern entstanden ist. Die unterschiedlichen NS-?Euthanasie?-Aktionen zeigen die Heterogenität ihrer Opfer auf und geben darüber Aufschluss, wieso diese Opfer zu einer der letzten Gruppen gehören, welchen das ihr zustehende Gedenken zuteil geworden ist. In der Analyse des Lern- und Gedenkortes wird jeder Raum gesondert betrachtet und beschrieben. Neben der räumlichen Gestaltung wird hier auch auf die Inhalte und vermittelten Informationen in den einzelnen Räumen sowie auf die Dauerausstellung ?Wert des Lebens? eingegangen.Die Herangehensweise bei der Neugestaltung der Gedenkstätte Hartheim gibt die Möglichkeit aufzuzeigen, wie sich ein Ort, an dem die Spuren der dort begangenen Verbrechen vernichtet wurden ? entweder bewusst noch von den Nationalsozialisten oder unbewusst durch die Nachnutzung des Schlosses als Wohnhaus ?, trotzdem oder vielleicht genau deshalb zu einem funktionierenden Beispiel für Erinnern und Gedenken entwickeln kann.

Zusammenfassung (Englisch)

The work is aimed to analyse the concept for the redesign of the ?Memorial to the victims of the Nazi-euthanasia 1940-1944,? in Hartheim 2003.In addition to the theoretical discussion of theories of memory and how to approach memorial sites, the questions when and in what manner Austria and Germany confronted themselves with their Nazi past and how institutionalised memory was created will be addressed. The heterogenity of the victims of the Nazi ?euthanasia?-programmes may explain why these victims were among the latest groups to be bestowed overdue memorial.The thesis in its analysis of Hartheim considers and describes each room of the memorial separately. Next to the spatial design concept, the contents and information provided in the individual rooms and the permanent exhibition ?Wert des Lebens? will be discussed. The redesign of the memorial in Hartheim can be used as example for remembrance and commemoration despite or actually because traces of committed crimes have been either destroyed deliberately by the Nazis or unconsciously because of the subsequent use of the castle as a residence.