Titelaufnahme

Titel
Der Einfluss von selbstgewählter Musik auf die affektiven Reaktionen von HobbysportlerInnen während einer sportlichen Aktivität im aeroben Ausdauerbereich / Marcel Staudinger
Verfasser/ VerfasserinStaudinger, Marcel
Begutachter / BegutachterinSchwerdtfeger Andreas
Erschienen2013
Umfang114 S. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Ausdauertraining / Musikhören / Affektivität / Ausdauertraining / Musikhören / Affektivität / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-54779 Persistent Identifier (URN)
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Der Einfluss von selbstgewählter Musik auf die affektiven Reaktionen von HobbysportlerInnen während einer sportlichen Aktivität im aeroben Ausdauerbereich [1.01 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Positive Effekte regelmäßiger körperlich-sportlicher Aktivität sind weitläufig bekannt und vielfach belegt. Gleichzeitig pflegen jedoch immer mehr Menschen einen inaktiven und damit gesundheitsgefährdenden Lebensstil. Faktoren, die die körperlich-sportliche Aktivität fördern können, kommt daher große Bedeutung bei der Gesundheitsförderung zu. Beispielsweise können positive Affekte im Rahmen der Aktivität die weitere Ausübung dieser fördern. Eine Variable, die im Verdacht steht, Affekte zu verbessern und die oft intuitiv von Personen verwendet wird, ist Musik. Das Ziel dieser Studie war es, die Auswirkungen einer selbstgewählten Musikbegleitung auf die Affekte während eines aeroben Ausdauertrainings in einem natürlichen Setting zu überprüfen. Untersucht wurden 4 Frauen und 52 Männer im Alter von 32 bis 57 Jahren (M = 47, SD = 6), die zufällig den beiden Versuchsbedingungen (Musik vs. ohne Musik) zugeteilt wurden. Sie führten ein 15 minütiges aerobes Lauftraining mit selbstgewählter Intensität an zwei verschiedenen Testtagen durch. Die Affekte (Valenz und Aktiviertheit) wurden alle fünf Minuten (0-20) mittels eines affect grids erfasst. Darüber hinaus wurden die sportliche Selbstwirksamkeit und die empfundene Anstrengung erfragt. Zwischen beiden Gruppen zeigte sich an beiden Testtagen zu keinem Zeitpunkt ein Unterschied in den Affekten und in der empfundenen Anstrengung. Lediglich die Intention, in gleicher Art und Weise zu trainieren, war in der Musikbedingung höher. Nach dem Ende der Aktivität zeigte sich eine Erhöhung in den Affekten, die gruppenunabhängig auftrat. Weiterhin führte ein stärkeres Maß an Selbstwirksamkeit zu einer positiveren Valenz während der Sportaktivität. Die von den TeilnehmerInnen ausgewählte Musik konnte zu keiner Verbesserung der Affekte beitragen. Die Förderung der Selbstwirksamkeit könnte jedoch ein vielversprechender Weg sein, um positive Empfindungen zu bewirken und damit körperlich-sportliche Aktivität langfristig zu erhöhen.

Zusammenfassung (Englisch)

Positive effects of regular physical and sporting activity are widely known and have been proven numerous times. At the same time more and more people maintain a sedentary lifestyle which can be hazardous to one's health. Therefore, factors which can increase physical and sporting activity are of great importance to the promotion of health. It has been shown for example that an enhanced experience of positive affects during exercise can lead to increased participation in sport related activities in the future. A variable that is suspected to enhance those affects and is often intuitively made use of people is music. The aim of this study was therefore to examine possible effects of listening to self-chosen music on the affects during aerobic endurance training in a natural setting. A total of 4 women and 52 men aged 32 to 57 (M = 47, SD = 6) participated in this study. They were randomly assigned to one of the two experimental conditions (music vs. without music) and performed a 15 minute running exercise at self-selected intensity on two different test days. Affects (valence and arousal) were measured every five minutes (0-20) with a Pick-a-Mood affect grid. In addition, significant questionnaires such as the self-efficacy towards physcial exercise and the rating of perceived exertion were recorded. Testings revealed no difference between the two groups in affects and perceived exertion at any time point on either test day. At the conclusion of exercising participants showed an increase in affects that was regardless of the group they were in. The intention to exercise in the same manner was higher in the music group. Moreover, a greater degree of self-efficacy lead to an improvement in valence while exercising. The music selected by the participants did not contribute to improving the affects. However, the promotion of self-efficacy could present a promising method to increase positive feelings and thus heighten long-term physical and sporting activity.