Titelaufnahme

Titel
Vergessen Begreifen Erinnern : Gedanken zur Erweiterung der Vermittlungskonzepte der Eisen-Ausstellung der Schell Collection, Graz / vorgelegt von Gerhild Rotter
Verfasser/ VerfasserinRotter, Gerhild
Begutachter / BegutachterinEberhart Helmut
Erschienen2013
Umfang139 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Museum / Wissensvermittlung / Museum / Wissensvermittlung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-54706 Persistent Identifier (URN)
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Vergessen Begreifen Erinnern [2.14 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Vergessen ? Begreifen ? ErinnernGedanken zur Erweiterung der Vermittlungskonzepteder Eisen-Ausstellung der Schell Collection, GrazDie Master Thesis beschäftigt sich mit den Vermittlungskonzepten eines konkreten Museums und sucht diese zu erweitern bzw. zu optimieren. Es handelt sich hierbei um die Eisen-Ausstellung der Grazer Privatsammlung von Hanns Schell, deren Mitarbeiterin die Verfasserin der Arbeit ist. Die schriftliche Abhandlung fußt auf vier Säulen der Theorie: Forschungsmethodik, Erinnerungskultur, Materielle Kultur und Wissensvermittlung im Museum. Beschrieben wird zunächst die Zugangsweise der Forscherin zum Feld, die durch ihre enge Verbindung zur Institution gekennzeichnet ist. Erfasst werden die bisherigen Vermittlungskonzepte, die mithilfe von teilnehmender Beobachtung und teilstrukturierten Interviews geprüft werden. Unter Berücksichtigung der Phänomene Materielle Kultur und Erinnerungskultur entstehen dann fünf Vorschläge, um die bisherigen Vermittlungsprogramme der Sammlung zu erweitern bzw. zu optimieren. Die Konzepte wurden auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Besuchergruppen zugeschnitten und folgen dem Auftrag, jedem Besucher, jeder Besucherin das Wiederfinden seiner selbst in der Ausstellung zu ermöglichen. Es handelt sich hierbei um eine Spezialführung durch die Ausstellung, ein Handbuch für Kinder, ein Vorschlag zur Bewältigung der Ausstellung mithilfe Neuer Medien, sowie Vorschläge zur Installation von haptischen Stationen, um sich an das Material Eisen heran zu tasten und schließlich ein Ansatz zur Neukonzipierung der Ausstellung. Alle Konzepte wurden jedoch nur angedacht und nicht bis zur Vollendung ausgearbeitet. Gesamt lässt sich die schriftliche Abhandlung in den Bereich der angewandten Museologie eingliedern bzw. liefert den Erfahrungsbericht einer Forschung, die zwischen Arbeitsplatz und Forschungsfeld angesiedelt ist und somit die Position des Forschers, der Forscherin im Feld reflektiert.

Zusammenfassung (Englisch)

Oblivion - Conception ? RememberingNotions to expand the concept of the knowledge transfer concepts of the Iron-Exposition in the Schell Collection in GrazThe thesis is concerned with the development and optimisation of the knowledge transfer concept of a particular museum. The author is an employee of Hanns Schell?s private collection in which the Iron-Exposition is included. The paper is based on four theoretical pillars: Research methodology, Memorial culture, Material Culture and Transfer of Knowledge in Museums. At first, the researcher?s approach to the respective field is described. This approach is influenced by her close connection to the organisation. The current concepts of knowledge transfer are analysed using participative observations and semi-structured interviews. Taking into account the phenomena Material Culture and Memorial culture, five recommendations are formed concerning the development as well as the optimisation of the concept of knowledge transfer in the relevant exposition. These new concepts are suited to the specific needs of different target groups of visitors, thus emphasising the aim to allow each individual to identify themselves with the composition of the items displayed. The resulting practical applications are: a themed guided tour, a tour book for children to discover the exposition on their own, a plan on how to support the exposition using new media, plans how installations increase the haptic experience in the exposition as well as a recommendation how to redesign the whole exposition. The listed applications are mere concepts and therefore not fully elaborated. The paper belongs to the category of applied museology and documents the experiences of a research in the concerning field of research, which is applied at her place of work.