Titelaufnahme

Titel
Vinkulierte Gesellschaftsanteile und deren Verpfändung zu Kreditzwecken / eingereicht von: Philipp Posch
Verfasser/ VerfasserinPosch, Philipp
Begutachter / BegutachterinJud Waldemar
Erschienen2013
UmfangVI, 70, XIV Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / GmbH / Geschäftsanteil / Übertragung / Vinkulierung / Österreich / GmbH / Geschäftsanteil / Übertragung / Vinkulierung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-54595 Persistent Identifier (URN)
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Vinkulierte Gesellschaftsanteile und deren Verpfändung zu Kreditzwecken [0.56 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Vinkulierte Gesellschaftsanteile und deren Verpfändung zu KreditzweckenDie freie Übertragbarkeit von Geschäftsanteilen der Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach § 76 (1) GmbHG und besonders der Aktiengesellschaft nach § 10 (1) AktG (Inhaberaktien) ist einer der Kernpunkte dieser Gesellschaftsformen, da dies eines der stärksten Unterscheidungsmerkmale zu personalistisch strukturierten Gesellschaftsformen darstellt. Ein Abgehen von dieser hohen Fungibilität wird meist durch eine im Gesellschaftsvertrag verankerte Vinkulierung erreicht, die einzelne Gesellschafter bei einer Veräußerung ihrer Anteile an die Zustimmung der Gesellschaft bindet. Die Gründe für eine solche Vinkulierung liegen meist im Wunsch nach Erhalt des Gesellschafterkreises und der Absicherung gegen Einwirkungen von Außen. Diese Arbeit beschäftigt sich nach einer systematischen Darstellung des Themas Vinkulierung zunächst auch mit der Übertragung von Anteilen und dem damit verbundenen Prozedere, bevor auf die Verwendung eines solchen Anteils als Pfandobjekt eingegangen wird. Aus Letzterem ergibt sich ein Fragenkomplex, der darauf gerichtet ist, welche Auswirkungen es hat, wenn ein solcher vinkulierter Geschäftsanteil für einen Kredit verpfändet werden soll. Muss in diesem Fall auch die Gesellschaft ihre Zustimmung geben? Wenn ja, wann? Und wenn diese nicht erteilt wird, welche Auswirkungen hat dies? Diese Fragen sind unter dem Gesichtspunkt wichtig, dass eine Verpfändung ohne Notwendigkeit der Zustimmung der Gesellschaft und eine daraus folgende Verwertung dazu führen könnten, dass es zu einem Erwerb durch einen Dritten, unter Umgehung der Vinkulierung, kommt. Ein weiteres Thema, das in diesem Zusammenhang aufgegriffen wird, ist jenes des Schicksals des Anteiles in der Insolvenz des Gesellschafters und die Problematik der exekutiven Verpfändung und Verwertung. Zum Abschluss erfolgt noch ein kurzer Blick nach Deutschland, indem vergleichend die dortige Rechtslage skizziert wird.

Zusammenfassung (Englisch)

Corporate shares with restricted transferability and their pledge for credit purposesThe free transferability of shares of a limited liability corporation according to § 76 (1) GmbHG and a stock corporation according to § 10 (1) AktG (bearer shares) is one of the central points oft the mentioned company types, because it is the strongest distinctive feature in comparison to nonincorporated types of enterprises. Falling away from this high funigbility is mostly reached by installing a restricted transferability clause in the contract of association, which binds the shareholders to the approval of the corporation in case of a sale. The reasons for such a clause are mostly granting a steady circle of shareholders and protecting the company form external influences. This thesis systematically discusses the topic of restricted transferability clauses, starting with transfer of share in general and the connected processes, before a closer look is taken on shares as objects of pawn. The last mentioned opens a wide range of questions, which is focused on what impacts it might have if such a restrictedly transferable share is pledge for credit purposes. Is the approval of the corporation also needed in this case and if yes, at which point? What is going to happen if there is no approval? These questions are important if there is no necessity of approval because the realization of a pledged share might lead to new shareholders entering the company under avoidance of the restricted transferability clause. Another topic in this line is the treatment of restricted shares in the bankruptcy of the shareholder, which brings up the problems of impounding and forced sale of collaterals. Concluding a short sketch of the legal situation in Germany is drawn up for comparison.