Titelaufnahme

Titel
Die Entwicklung der Enterbung in historisch- rechtsvergleichender Sicht / von: Christina Thonhauser
Verfasser/ VerfasserinThonhauser, Christina
Begutachter / BegutachterinWesener Gunter
Erschienen2013
UmfangIX, 77, XIV Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Enterbung / Recht / Geschichte / Österreich / Enterbung / Recht / Geschichte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-54473 Persistent Identifier (URN)
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Die Entwicklung der Enterbung in historisch- rechtsvergleichender Sicht [0.43 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Thematik der vorliegenden Arbeit ist die Entwicklung der Enterbung in historisch-rechtsvergleichender Sicht. Ausgangspunkt ist das römische Recht, dessen zentrale Rechtsquellen die Zwölf Tafeln darstellten. Nächste Angehörige konnten auf Grund der Testierfreiheit übergangen und grundlos enterbt werden. Um dies zu vermeiden entwickelten sich nach und nach Einschränkungen der Testierfreiheit. Auf diese Entwicklungen wird in der Arbeit das Hauptaugenmerk gelegt.Zunächst werden die Epochen des altrömischen, des vorklassischen, des klassischen sowie des nachklassischen Rechts behandelt. Zu wichtigen Neuerungen kam es unter Justinian.Im Kapitel zur Entwicklung der Enterbung in Österreich seit der Rezeption stellen die Enterbungsgründe sowie die jeweiligen Rechtsfolgen den Kernpunkt dar. Ausführlich erörtert werden dabei die relevanten Bestimmungen des Codex Theresianus.Ein Vergleich mit dem Allgemeinen Landrecht für die Preußischen Staaten aus dem Jahre 1794 folgt. Die wohl bedeutendste und umfangreichste Kodifikation ihrer Zeit in deutscher Sprache enthält ausführliche Regelungen zur Enterbung.Genauer unter Betracht genommen werden die Regelungen der Enterbung im ABGB. Nach einer geschichtlichen Einführung wird die Entwicklung der Enterbung anhand einiger Reformen dargestellt, bis schließlich ein kurzer Ausblick Anhand von Reformvorschlägen folgt.Als nächstes erfolgt ein Einblick in die Entwicklungen der Enterbung im deutschen BGB sowie im Schweizerischen ZGB. Einige Parallelen aber auch Unterschiede werden aufgezeigt.

Zusammenfassung (Englisch)

Topic of this thesis is the development of disinheritance in historical-comparative law perspective. The starting point is the Roman law, whose main sources of law represented the Twelve Tables. Close relatives could be ignored and disinherited because of the freedom to testify. To avoid this, modifications developed gradually on testamentary freedom. To these developments, the focus is placed in the work.First, the epochs of ancient Rome, the Preclassic, the Classic, and the post-classical law were treated. Some important innovations were introduced under Justinian.In the chapter on the development of disinheritance in Austria since the reception disinheritance reasons as well as the respective legal consequences constitute the core point. The relevant provisions of the Code Theresianus were discussed.A comparison with the General Law for the Prussian States from 1794 follows. Probably the most important and most comprehensive codification of their time in German language contains detailed rules for disinheritance.After a historical introduction, the development of disinheritance in Austria is illustrated, until finally a brief forecast follows.At least, an insight into the developments of the disinheritance of the German Civil Code and the Swiss Civil Code is given. Some similarities and differences are pointed out here.