Titelaufnahme

Titel
Zur Bedeutung positiver Emotionen für Dolmetschstudierende : eine qualitative Studie / vorgelegt von Angelika Abraham
Verfasser/ VerfasserinAbraham, Angelika
Begutachter / BegutachterinGrbic, Nadja
Erschienen2013
Umfang127 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Dolmetschen / Studium / Positives Denken / Dolmetschen / Studium / Positives Denken / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-54434 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Zur Bedeutung positiver Emotionen für Dolmetschstudierende [0.63 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Bedeutung positiver Emotionen für Dolmetschstudierende. Ausgehend von der persönlichen Erfahrung der Verfasserin, dass negative Aspekte, wie etwa Angst vor der Leistungsbeurteilung in den Dolmetschkursen, häufig positive Erlebnisse bzw. persönliche Erfolge zu überschatten scheinen, entstand die Idee, zu untersuchen, welche Bedeutung positive Emotionen für Dolmetschstudierende haben und wie diese im Dolmetschunterricht gefördert werden können. Da bislang noch keine translationswissenschaftliche Literatur zu diesem Thema publiziert wurde, wurde als theoretischer Rahmen das Broaden-and-Build Modell, das ausschließlich positive Emotionsfamilien wie Freude, Interesse, Zufriedenheit und Liebe umfasst, für die Analyse ausgewählt. Der Arbeit liegt die Hypothese zugrunde, dass Studierende durch das Empfinden positiver Emotionen besser mit herausfordernden Situationen beim Dolmetschen umgehen können. Des Weiteren wurde angenommen, dass die Studierenden dadurch ihre Leistung subjektiv besser einschätzen. Außerdem wurden vorab folgende Forschungsfragen formuliert, zu deren Beantwortung eine Fokusgruppendiskussion mit Studierenden des ITAT Graz durchgeführt wurde: Werden Studierende in Dolmetschsituationen während ihres Studiums von positiven Emotionen beeinflusst und wenn ja, von welchen? Welche Faktoren lösen diese Emotionen aus? Im Zuge der Diskussion kamen die folgenden positiven Emotionen zur Sprache: Freude, Euphorie, Interesse, Zufriedenheit, Erleichterung, Liebe und Stolz. Als auslösende Faktoren wurden die Kategorien eigenes Denken, Sprachkompetenz, das Erreichen persönlicher Ziele, Familie und Freundeskreis, Freizeit, Lehrende, KollegInnen, Dolmetschmodus, Praxisbezug sowie die Tätigkeit per se und ihre Wirkung auf RezipientInnen identifiziert. Zudem wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie es gelingen kann, positive Emotionen im Dolmetschunterricht entstehen zu lassen.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis focuses on the importance of positive emotions for interpreting students. The author made the experience that negative aspects, such as the fear of having one?s performance evaluated during interpreting class, often seem to overshadow positive experiences. This led to the idea of examining the importance of positive emotions for interpreting students, and to take a closer look at how these can be triggered in interpreting courses. As there exists no specific literature on positive emotions in Translation Studies so far, the Broaden-and-Build model comprising only positive emotion families such as joy, interest, contentment and love, was chosen for the empirical part of this thesis. The present thesis seeks to verify the following hypotheses: Positive emotions help students cope with challenging situations; students evaluate their own interpreting performance better when experiencing positive emotions. The empirical part of this thesis consists of a focus group discussion with students of the ITAT Graz. It?s objective is to investigate if interpreting students are influenced by positive emotions in interpreting situations during their studies and if so, which emotions do they experience and what triggers these emotions? During the discussion the following emotions were mentioned: joy, euphoria, interest, contentment, relief, love and pride. The following categories were identified as triggers for positive emotions: independent thinking, language proficiency, the attainment of goals, family and friends, leisure time, teachers, colleagues, interpreting mode, practical relevance as well as interpreting as activity per se and it's impression on clients. Furthermore, it is shown how positive emotions can be formed and fostered in interpreting courses.