Titelaufnahme

Titel
Explicit modelling of technical snow production / Florian Hanzer
Verfasser/ VerfasserinHanzer, Florian
Begutachter / BegutachterinStrasser, Ulrich
Erschienen2013
UmfangXI, 99 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Beschneiung / Simulation / Beschneiung / Simulation / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-54233 Persistent Identifier (URN)
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Explicit modelling of technical snow production [16.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ein Modell für die Simulation technischer Beschneiung wurde entwickelt und mit dem räumlich verteilten physikalisch basierten Schneemodell AMUNDSEN gekoppelt. Das Modell berücksichtigt explizit einzelne Schneekanonen und verteilt den von ihnen produzierten Schnee über die Pisten. Die Menge an Schnee, die von einer gegebenen Schneekanone produziert wird, wird durch den Schneekanonentyp, die Feuchttemperatur am Ort der Kanone und die Skigebietsinfrastruktur (hinsichtlich Wasserverfügbarkeit und Pumpleistung) bestimmt. Wasserverluste während der Beschneiung durch Verdunstung und Sublimation werden berücksichtigt, ebenso wie die unterschiedlichen Eigenschaften technischen Schnees gegenüber Naturschnee wie die höhere Dichte und der schnellere Albedorückgang. Ein generisches Regelwerk hinsichtlich der Beschneiungspraxis im Verlauf der Saison wurde implementiert, welches die Saison in einem Zeitraum mit Maximalbeschneiung und einen Zeitraum mit punktueller Bedarfs-Nachbeschneiung unterteilt. Das Modell wurde für ein Skigebiet im Raum Schladming (Österreich) aufgesetzt und evaluiert. Die simulierten saisonalen Beschneiungsstunden und der Wasser- und Energieverbrauch sowie die Schneebedeckungsdauer waren in guter Übereinstimmung mit den Beobachtungen. Eine Sensitivitätsanalyse ergab, dass der Temperaturschwellenwert für die Beschneiung einen hohen Einfluss auf die simulierten Beschneiungsstunden hat, der Wasserverbrauch davon aber weniger stark betroffen ist.

Zusammenfassung (Englisch)

A model for simulating technical snow production was developed and coupled to the spatially distributed physically based snow model AMUNDSEN. The model explicitly considers individual snow guns and distributes the produced snow along the slopes. The amount of snow produced by each snow gun is a function of the snow gun type, the wet-bulb temperature at the snow gun's location and the ski area infrastructure (in terms of water availability and pumping capacity). Water losses during snowmaking due to evaporation and sublimation are considered, as well as the distinct properties of technical snow such as the higher density and faster albedo decline as compared to natural snow. A generic rule for snow production over the course of the season was implemented, which splits the season into a period of maximum snowmaking and a period of selective on-demand snowmaking. The model was set up and evaluated for a ski area in the Schladming region (Austria). Simulated total seasonal snowmaking hours and water and energy consumption as well as the snow cover duration were in good agreement with observations. A sensitivity analysis revealed that the threshold temperature for snowmaking has a large impact on the simulated snowmaking hours, but less so on water consumption.