Titelaufnahme

Titel
"Ich kann Statistik!" - Zum Zusammenhang von Selbstwirksamkeit, Gedächtnisabruf und elektrokortikaler Aktivierung im Bereich der psychologischen Statistik / vorgelegt von: Kerstin Paulitsch
Weitere Titel
„I can do statistics!“ On the connection between self-efficacy, memory retrieval and electrocortical activation in the area of psychological statistics
Verfasser/ VerfasserinPaulitsch, Kerstin
Begutachter / BegutachterinWood Guilherme
Erschienen2013
Umfang122 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Prüfungsangst / Statistik / Selbstwirksamkeit / Prüfungsangst / Statistik / Selbstwirksamkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-54123 Persistent Identifier (URN)
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"Ich kann Statistik!" - Zum Zusammenhang von Selbstwirksamkeit, Gedächtnisabruf und elektrokortikaler Aktivierung im Bereich der psychologischen Statistik [4.83 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Statistikkurse werden von vielen Studierenden als Hindernisse gesehen oder sogar gefürchtet. Ein beachtlicher Teil der Studierenden leidet unter Statistikangst, die sich negativ auf den Studienerfolg auswirkt. Die statistische Selbstwirksamkeit (SW) ist ein Schlüsselfaktor für Statistikleistung und Statistikangst. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, auf neuropsychologischer Ebene einen Beitrag zur Erforschung der SW zu leisten. Untersucht wurden 36 Grazer Psychologiestudierende (20?38 Jahre). Elektrokortikale und behaviorale Marker der statistischen SW wurden erforscht. Während der Bearbeitung einer Kurzzeitgedächtnisaufgabe (Sternbergparadigma) wurden die Gehirnströme mittels 60 EEG-Kanälen (EASY CAP) erfasst. 13 Minuten wurden Zahlen von 1 bis 9 präsentiert (numerische Bedingung) und 13 Min. wurden neun Formeln als Stimuli verwendet (statistische Bed.). Die Gruppe der hohen SW weist in der Enkodierungsphase ausgeprägtere Theta ERS auf als die Gruppe der niedrigen SW. Beim Gedächtnisabruf zeigen Hoch SW in der numerischen Bedingung höhere Alpha ERD Ausprägungen, während niedrig SW in der statistischen Bedingung stärkere ERD des Alphabandes offenbaren (physiologische Ebene). Diese oszillatorischen Unterschiede werden als elektrokortikale Marker der statistischen SW gesehen, die durch angstinduzierte Erregung und aufgabenirrelevante Gedanken zustande kommen. Die statistische SW nimmt in dieser Studie keinen Einfluss auf die Kurzzeitgedächtnisleistung (behaviorale Ebene). Schlussgefolgert wird, dass die statistische Bedingung nicht ausreichend negative psychische Vorgänge bei Niedrigselbstwirksamen auslösen konnte. Aufschlussreich sind die identifizierten Korrelate der SW. Die konvergente Validität des SWSP-? kann durch diese Studie bestätigt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Many students see courses in statistics as obstacles or are even afraid of them. A considerable amount of students suffer from statistics anxiety which has a negative effect on their academic achievements. Statistical self-efficacy (SE) is a key factor of statistical performance and statistics anxiety. The aim of this diploma thesis is to make a contribution to the statistical SE and statistics anxiety on a neuropsychological level. For this purpose, 36 psychology students of the University of Graz (20?38 years) were examined. Electrocortical and behavioral markers of statistical SE were investigated. During the processing of a short-term memory task (Sternberg paradigm), the brain waves were recorded by means of 60 EEG channels (EASY CAP). For 13 minutes, numbers from 1 to 9 were presented (numerical condition) and for 13 minutes, nine formulas were used as stimuli (statistical condition). The group of highly SE students exhibit more pronounced Theta ERS in the encoding phase than the group of those that are less SE. Highly SE participants in the numerical condition show higher Alpha ERD characteristics during memory retrieval, whereas those that are less SE reveal stronger ERD of the alpha band in the statistical condition (physiological level). These oscillatory differences are regarded as electrocortical markers of the statistical SE which are caused by fear-induced excitement and task-irrelevant thoughts. The statistical SE does not have an effect on the short-term memory capacity (behavioral level). It is concluded that the statistical condition could not trigger enough negative psychological processes in the low self-efficient group. The identified correlates of the SE are informative. The convergent validity of the SWSP-? can be confirmed by this study.

Statistik
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