Titelaufnahme

Titel
Die Mentorfigur im Werk von Éric-Emmanuel Schmitt : eine Analyse anhand ausgewählter Werke / vorgelegt von Katharina Tez
Verfasser/ VerfasserinTez, Katharina
Begutachter / BegutachterinErtler Klaus-Dieter
Erschienen2013
Umfang116 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterSchmitt, Éric-Emmanuel <Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran> / Schmitt, Éric-Emmanuel <Oscar et la dame rose> / Schmitt, Éric-Emmanuel <L' enfant de Noé> / Schmitt, Éric-Emmanuel <Le sumo qui ne pouvait pas grossir> / Mentor <Motiv> / Schmitt, Éric-Emmanuel <Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran> / Schmitt, Éric-Emmanuel <Oscar et la dame rose> / Schmitt, Éric-Emmanuel <L' enfant de Noé> / Schmitt, Éric-Emmanuel <Le sumo qui ne pouvait pas grossir> / Mentor <Motiv> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-53969 Persistent Identifier (URN)
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Die Mentorfigur im Werk von Éric-Emmanuel Schmitt [1.25 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Mentorfigur im Werk von Éric-Emmanuel SchmittDie aktuellen Auseinandersetzungen mit dem Thema Mentor und Mentoring kommen alle aus dem wirtschaftlichen Bereich und aus der Kinder und Jugendförderung. Die Ursprünge des Mentoring-Gedanken sind allerdings literarisch. Das Wort Mentor selbst wird zum ersten Mal in Homers epischem Gedicht Die Odyssee verwendet. Mentor ist dort ein guter Freund Odysseus?, welcher sich auf dessen Bitte hin während seiner Abwesenheit um seinen Sohn Telemachos kümmern soll. Den Großteil der Zeit ist es aber Pallas Athene, die griechische Göttin der Weisheit, die, als Mentor verkleidet, Telemachos anleitet, unterweist und beschützt. Im 18. Jahrhundert wurde das Thema von François Fénelon wieder aufgenommen und ausgeweitet. In seinem Werk Les Aventures de Télémaque geht es dann fast ausschließlich um Telemachos und Mentor, bzw. Minerva, verkleidet als Mentor, und ihre Abenteuer. Fénelon hat das aktuelle Mentorbild stark beeinflusst, viele Eigenschaften und Verhaltensweisen seines Mentors befinden sich auch heute noch in der Liste der must have eines Mentors.Die vorliegende Diplomarbeit versucht nun, die Mentorfigur in vier ausgewählten Werken von Éric-Emmanuel Schmitt (Monsieur Ibrahim et les fleur du Coran (2001), Oscar et la dame rose (2002), L?enfant de Noé (2004), Le sumo qui ne pouvait pas grossir (2009)) vor dem Hintergrund der aktuellen Theorien zum Mentoring und der literarischen Ursprünge zu untersuchen. In einem ersten Schritt werden die Mentorfiguren analysiert. Wie heißen sie? Wie sehen sie aus? Was arbeiten sie? Wo wohnen sie? Woran glauben sie? Danach wird auf die Beziehung zu ihren Schützlingen eingegangen. Wie entsteht die Beziehung? Welche Phasen durchläuft sie? Welche Rollen und Aufgaben übernimmt der Mentor? Abschließend werden Gemeinsamkeiten der vier Mentorfiguren betrachtet und es wird verglichen, inwiefern die literarischen Mentoren an ihren realen Pendants orientiert sind.

Zusammenfassung (Englisch)

The mentor figure in the work of Éric-Emmanuel Schmitt The current study of the topic mentor and mentoring come all from the economic area and the support of kids and adolescents. The origins of the mentoring-thought are however, literary. The word mentor was first used in Homers epic poem The Odyssey. There, Mentor is a good friend of Ulysses, who takes care of Ulysses? son Telemachos in his absence. However, most of the time it is Pallas Athene, the Greek goddess of wisdom, disguised as Mentor who leads, instructs and protects Telemachos. In the 18th century the topic was taken up again and extended by Fénelon. In his work Les Aventures de Télemaque Mentor, disguised as Minerva, and Telemachos play the main part. Fénelon has strongly influenced the current mentor image, a lot of qualities and behaviours of his mentor are still on the list of a mentor?s must have. The available thesis tries now to examine the mentor figure in four chosen works of Éric-Emmanuel Schmitt (Monsieur Ibrahim et les fleur du Coran (2001), Oscar et la dame rose (2002), L?enfant de Noé (2004), Le sumo qui ne pouvait pas grossir (2009)), against the background of the current theories concerning mentoring and its literary origins. In a first step the mentor figures will be analysed. What are their names? What do they look like? What kind of work are they doing? Where do they live? What are their beliefs? Afterwards the relationship between mentor and mentee becomes the centre of attention. How did the relationship come into being? Through which phases did it go? Which roles and tasks does the mentor assume? Finally, similarities between the four mentor figures will be considered and it will be compared, in which way the literary mentors are oriented towards their real counterparts.