Titelaufnahme

Titel
Der Jakominiplatz in Graz : eine baugeschichtliche und urbanistische Analyse / vorgelegt von Axel Hanschur
Verfasser/ VerfasserinHanschur, Axel
Begutachter / BegutachterinPloder Josef
Erschienen2013
Umfang112 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Jakominiplatz Graz / Architektur / Geschichte / Jakominiplatz Graz / Architektur / Geschichte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-53890 Persistent Identifier (URN)
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Der Jakominiplatz in Graz [13.77 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Jakominiplatz in Graz. Eine baugeschichtliche und urbanistische AnalyseZusammenfassungDer Jakominiplatz mit seiner Gründung und Entwicklung bis heute ist das Thema der vorliegenden Diplomarbeit. Ab 1784 kaufte Andreas Caspar von Jacomini das Areal vor dem Eisernen Tor in Graz, nachdem Kaiser Joseph II die Festungsbauten aufgegeben hatte und einer Bebauung des Glacis zustimmte. Zwischen Eisernem Tor und dem Grazbach legte Jacomini entlang der bestehenden Straßen ein neues Viertel an. Am Schnittpunkt der Straßen gründete er einen Platz, der mit seinem palaisartigen Privathaus, Neuhof genannt, am südlichen Rand besetzt wurde. Im Laufe von 20 Jahren entstanden jene Gebäude im josephinischem Plattenstil, die den Platz noch heute großteils prägen. Nach dem Abbruch der Festungsbauten um 1850 entstand eine städtebaulich problematische Zone zwischen dem Platz am Eisernen Tor und dem Jakominiplatz. Die Stadtplanungen der Gründerzeit bis zum Zweiten Weltkrieg lieferten Entwürfe für das Zusammenlegen der beiden Plätze. Zusätzlich gab es viele Projekte, bei denen die niederen Stadtgrabenhäuser durch Neubauten ersetzt werden sollten. Vorschläge für ein Hochhaus am Platz führten in dieser Frage zu den heftigsten Reaktionen. Als besonders bedauerlich kann der Abbruch des Englischen Hauses im Jahre 1967bezeichnet werden, handelte es sich doch um ein Kaufhaus das 1908 in modernster Skelettbauweise errichtet wurde. Das bedeutendste Gebäude der unmittelbaren Vergangenheit ist der Steirerhof vom Architekten Adolf Krischanitz.Parallel zur Entwicklung des Straßenbahnnetzes wurde der Platz zur Drehscheibe für den öffentlichen Verkehr. Dieser bestimmt das Aussehen und die Funktion des Platzes in der Gegenwart. Der jüngste Umbau des Platzes erfolgte 1994-96 und veränderte mit seinen auffälligen Lichtmasten das Erscheinungsbild wesentlich. Das einstige beschauliche Leben am Platz wurde durch Verkehr, Handel und den täglichen Menschenmassen ersetzt.

Zusammenfassung (Englisch)

The Jakominiplatz in GrazAn architectural and urbanistic analysisAbstractThe Jakominiplatz, its foundation and development up to now is the topic of this masters thesis. Since 1784 Andreas Caspar of Jacomini has bought the area in front of the "Eisernes Tor" in Graz, after Emperor Joseph II had given up the fortress and approved of the development of the Glacis. In between the "Eisernen Tor" and the Grazbach Jacomini founded a new quarter along the existing streets. At the crossroads he planned a square where he set a private palais, called "Neuhof" in the southern border of the square. In the course of 20 years those buildings came into being, which still dominate the square to a large extent. They were built in classicistic style, called "Josephinischer Plattenstil". After the demolition of the fortress around 1850 an urbanistically problematic zone between the square of ?Eisernem Tor? and Jakominiplatz was generated. The urban construction plan of Historism up till the Second World War proposed to unify both squares. In addition there were many projects that replaced low "Stadtgraben" buildings by new constructions. The intention to build a high rise building caused the most violent reactions. A specially sorry case was the demolition of the "Englisches Haus" in 1967, which was a department store of 1908 in Art Nouveau style. The most important building of the immediate past is the new "Steirerhof", created by the architect Adolf Krischanitz.Along with the development of the tramway - network the square came to be the turntable for public transport. This function determines the aspect of the square today. The latest reorganisation of the square took place in 1994-96 and changed the aspect essentially with its prominent lamp posts. The historical place as a centre of the suburb was replaced by the presence of traffic, commerce and the daily throng of commuters.