Titelaufnahme

Titel
The representation of "Otherness" in Shakespeare's 'Othello' and 'The Merchant of Venice' : Othello and Shylock / vorgelegt von Gerda Tischler
Weitere Titel
The Representation of "Otherness" in Shakespeare's 'Othello' and 'The Merchant of Venice': Othello and Shylock
Verfasser/ VerfasserinTischler, Gerda
Begutachter / BegutachterinWolf Werner
Erschienen2013
UmfangIV, 125 S. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Shakespeare, William <Othello> / Shakespeare, William <The merchant of Venice> / Das Andere / Shakespeare, William <Othello> / Shakespeare, William <The merchant of Venice> / Das Andere / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-53554 Persistent Identifier (URN)
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The representation of "Otherness" in Shakespeare's 'Othello' and 'The Merchant of Venice' [0.99 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Kaum ein anderes Werk Shakespeares hat je so viele Kontroversen und hitzige Debatten ausgelöst wie Othello und Der Kaufmann von Venedig (The Merchant of Venice). Durch ihre außerordentliche Vielschichtigkeit und multiple Lesbarkeit verschließen sich diese beiden Stücke einseitigen und simplifizierenden Interpretationen und rufen höchst widersprüchliche Reaktionen hervor. Die Komplexität der beiden Dramen ist eng verknüpft mit ihren Prota-gonisten Othello und Shylock, die, im Gegensatz zu konventionellen frühneuzeitlichen Darstellungen des ,Anderen? nicht plakativ und vereinfacht gezeichnet sind. Im Gegenteil, die beiden faszinierenden Charaktere werden als zutiefst ambivalente, komplexe und lebensechte Figuren dargestellt.Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Darstellung von ?Otherness? in Othello und dem Kaufmann von Venedig. Die Arbeit beginnt mit einer kurzen theoretischen Einführung in das Konzept der ?Otherness?. In den nachfolgenden Kapiteln wird größeres Augenmerk auf die Wahrnehmung des Fremdartigen in der frühen Neuzeit gelegt und die Ansichten der Zeitgenossen Shakespeares in Hinblick auf ethnische und religiöse Unterschiede untersucht. In Zusammenhang damit werden die Einstellungen der Elisabethaner gegenüber Afrikanern und Juden, sowie die konventionelle Darstellung dieser beiden Minderheiten im Theater näher beschrieben.Der Hauptteil der Arbeit widmet sich einer genaueren Analyse der ?Otherness? von Othello und Shylock, in deren Rahmen einzelne Aspekte ihrer Persönlichkeit und ihrer Isoliertheit aufgegriffen und näher behandelt werden. Abschließend werden die Ergebnisse der beiden Analysen verglichen und Ähnlichkeiten sowie Unterschiede in der Darstellung der beiden Charaktere aufgezeigt. Das Hauptaugenmerk wird dabei wiederum auf die Komplexität und Widersprüchlichkeiten der Charaktere gelegt, die auch heute noch Menschen aus aller Welt gleichermaßen faszinieren und abschrecken.

Zusammenfassung (Englisch)

Throughout the centuries, few of Shakespeare?s works have evoked as much controversy and heated debate as Othello and The Merchant of Venice. Investigating issues of ethnic and cultural identity, discrimination, and tolerance, the plays are paramount examples of polysemy and multifariousness, denying one-sided and simplifying interpretations. The ambiguous complexity of the plays is closely connected to their protagonists, Othello and Shylock, who, contrary to conventional Elizabethan representations of the ?Other?, are not portrayed as emblematic embodiments of utmost evil. Quite the opposite, the two paradigmatic ?Others? in Shakespeare?s canon are depicted as highly ambivalent, complex and lifelike characters, equally fascinating and appalling people for more than four hundred years. The thesis aims to examine the representation of ?Otherness? in Othello and The Merchant of Venice, trying to demonstrate and analyse the ambiguities and contradictions in Shakespeare?s works rather than attempting to solve them. Opening with a brief introduction to the theoretical framework underlying the concept of ?Otherness?, greater emphasis is subsequently given to an examination of notions of ?Otherness? in Elizabethan thinking. Additionally, the living conditions of Africans and Jews in early modern England as well as conventional depictions of them on the Elizabethan stage are examined. The main part of the thesis is dedicated to a closer analysis of Othello and Shylock, assessing several aspects interrelated to their alienation and the representation thereof. Trying to link and elaborate on the respective findings, emphasis is again put on the characters? depth, ambiguities and contradictions that cannot ultimately be resolved. Doubtlessly, Othello and The Merchant of Venice trigger universal questions in relation to mankind and are thus breathtakingly relevant even today.

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