Titelaufnahme

Titel
Women, beauty and modification : a critical discourse analysis of the language of cosmetic surgery advertisements / vorgelegt von Andrea Natasha Taras
Verfasser/ VerfasserinTaras, Andrea Natasha
Begutachter / BegutachterinKettemann Bernhard ; Knappe Gabriele
Erschienen2013
UmfangVI, 88 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Frau / Kosmetische Chirurgie / Schönheitsideal / Kritische Diskursanalyse / Frau / Kosmetische Chirurgie / Schönheitsideal / Kritische Diskursanalyse / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-53468 Persistent Identifier (URN)
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Women, beauty and modification [0.78 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ständig werden wir mit Ratschlägen bombardiert, wie wir uns ernähren, Sport treiben und Make-Up verwenden sollen, um auf andere attraktiv zu wirken. Für diejenigen, die gewillt sind, noch ein Stück weiter zu gehen, gibt es allerdings eine noch extremere Option: kosmetische Chirurgie. Hauptsächlich auf Frauen ausgerichtet, beinhalten Texte, die für Schönheitsoperationen werben, einen problematischen Diskurs im Bezug auf kulturell normierte Schönheitsideale und deren Bedeutung für die moderne Gesellschaft. Diese Masterarbeit wirft einen kritischen Blick auf diesen Diskurs und versucht dabei die folgenden Fragen zu beantworten: Welchen Einfluss haben gesellschaftliche Machtverhältnisse auf die Konstruktion des Konzepts kosmetische Chirurgie? Welche sozialpolitischen Probleme ergeben sich aus dieser Sichtweise?Da der Fokus auf dem Zusammenhang zwischen Sprachgebrauch und gesellschaftlichen Machtverhältnissen und nicht auf reiner linguistischer Beschreibung liegt, eignet sich Kritische Diskursanalyse zur Analyse von Sprache, die versucht gemeinsames (wenn auch für selbstverständlich angesehenes) kulturelles Wissen zu verdeutlichen. Die empirische Analyse verwendet einen Korpus ausgewählter Texte aus 25 Webseiten, die für kosmetische Chirurgie werben, und ist auf einer Grundlage von sozialwissenschaftlicher und sich mit dem weiblichen Körper beschäftigender feministischer Theorie, so wie auch Kritischer Sprachwissenschaft und Theorie des sozialen Konstruktionismus aufgebaut, um die Rolle von Ideologie in Werbematerial für kosmetische Chirurgie festzustellen. In der induktiven Herangehensweise wird mit den sprachwissenschaftlichen Eigenschaften eines Texts begonnen, um zu evaluieren, ob die sich in diesem Korpus befindlichen Ideologien von sozialwissenschaftlichen und feministischen TheoretikerInnen dazu verwendet werden können, Interpretationen von kosmetischer Chirurgie als kulturellen Brauch zu unterstützen.

Zusammenfassung (Englisch)

The pursuit of the perfect female body is a common theme in everyday Western discourse. We are constantly bombarded with advice on how to eat, exercise and apply makeup properly in order to maximize our attractiveness to others. However, there is a much more extreme option for those who are willing: cosmetic surgery. Mostly targeted at women, texts advertising cosmetic surgery encompass a problematic discourse relating to cultural standards of beauty and its value in modern society. It is the aim of this master?s thesis to examine this discourse from a critical point of view by seeking to answer the following questions: How is cosmetic surgery constructed by those who wield power within society? By what linguistic means is this accomplished? What kinds of socio-political problems are inherent in this perception?Because it focuses on the link between language use and power within a societal context rather than pure linguistic description, CDA is well suited to an analysis of language that aims to shine a light on shared (if taken for granted) cultural knowledge. The empirical analysis uses a corpus composed of text taken from 25 different websites advertising cosmetic surgery, and draws upon a theoretical foundation of social and feminist theory pertaining to the female body, critical linguistics and social constructionist theory in order to determine the role of ideology in cosmetic surgery advertisements. It will use an inductive approach, starting with the linguistic details of the text in order to evaluate whether or not the ideologies found within this particular corpus can be argued to support interpretations of cosmetic surgery as a cultural practice by social and feminist theorists. The conceptual strategies that the analysis will seek to investigate include medicalization, aesthetization and the construction of authority.