Titelaufnahme

Titel
Vom Skopos und von BrückenbauerInnen : der Einfluss der eigenen Vorstellung vom Übersetzen auf den Übersetzungsprozess bei StudienanfängerInnen und fortgeschrittenen Übersetzungsstudierenden / vorgelegt von Maria Andexer
Weitere Titel
Skopos and Bridge Builders. The impact of personal perceptions on the translation process among students at the beginning of their studies and advanced students of translation
Verfasser/ VerfasserinAndexer, Maria
Begutachter / BegutachterinRisku Hanna
Erschienen2013
Umfang228 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Übersetzung / Prozessanalyse / Übersetzung / Prozessanalyse / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-53416 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Vom Skopos und von BrückenbauerInnen [2.13 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In weiten Teilen der Gesellschaft ist die Tatsache, dass Studierende der Translationswissenschaft nicht ?nur? eine Sprache lernen, sondern sich auch mit theoretischen Ansätzen befassen, unbekannt. Das Bild vom Übersetzen als Wortübertragung ist weitverbreitet. Der Schwerpunkt der vorliegenden Masterarbeit liegt auf den Vorstellungen, die die Studierenden der Translationswissenschaft selbst von ihrer Tätigkeit haben. Nehmen sie das Übersetzen als komplexe Tätigkeit wahr? Beeinflusst das Studium die Wahrnehmung und besteht ein Zusammenhang zwischen eigener Vorstellung und dem konkreten Verhalten beim Übersetzen? Um diese zentralen Forschungsfragen zu beantworten, werden fünf Studierende des Bachelorstudiums Transkulturelle Kommunikation mit fünf Studierenden des Masterstudiums Übersetzen verglichen. Sie werden zu ihrer eigenen Theorie bezüglich des Übersetzens und zu den Bildern, die im Studium vermittelt werden, befragt, und eine Prozessbeobachtung mit Hilfe der Think-Aloud-Methode wird durchgeführt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Studi-um einen Einfluss auf die impliziten Theorien der Studierenden nimmt, wobei dies auf die theoretische und praktische Ausbildung zurückzuführen ist und zu einer funktionalistischen Vorstellung vom Übersetzen führt. Die Vorstellungen der AnfängerInnen können nicht einheitlich und eindeutig den linguistischen Ansätzen zugeordnet werden, da sie teilweise bereits durch Inhalte translationswissenschaftlicher Vorlesungen geprägt sind. Ihr Verhalten ist aber durch Charakteristika der frühen Ansätze geprägt und stimmt daher nur zum Teil mit den Vorstellungen überein. Die Theorien der Fortgeschrittenen, die eindeutig funktionalistisch geprägt sind und das Übersetzen als von zahlreichen Einflussfaktoren geprägte Tätigkeit ins Zentrum stellen, sind sehr einheitlich und haben sich durch das Studium entwickelt. Ihr Verhalten ist demgegenüber uneinheitlich und entspricht nur bei einigen Probandinnen den funktionalen Ansätzen.

Zusammenfassung (Englisch)

Many parts of society are unaware that students of Translation Studies do not ?just? learn a language, but also deal with theoretical approaches. Translation is widely perceived as nothing more than translating mere words from one language to another. This thesis focuses on how students of Translation Studies perceive translation themselves. Do they regard translation as a complex process? Do their degree studies have an impact on their perceptions and do these perceptions correspond with the way they actually practise translation? These central research questions will be answered by comparing five bachelor students of Transcultural Communication and five master students of Translation Studies. They will be interviewed about their own perceptions of translation and the way it is presented during their degree. The translation process itself will be monitored using the think-aloud method. The results indicate that a student?s degree influences the implicit perceptions they hold; the theoretical and practical education which they receive culminates in the adoption of a functional view of translation. As the students in the early stages of their studies have often already been exposed to and influenced by lectures in translation studies, their views cannot be categorically ascribed to specific linguistic approaches. Their behaviour, however, is dominated by features of early approaches of Translation Studies and only partly corresponds with their own perceptions of translation. The advanced students? perceptions have developed throughout their studies into a very homogeneous, essentially functional approach, with emphasis on translation as a process which is subject to many different elements. In contrast to this, the way these students actually translate is extremely varied and a functional approach can only be observed in a few cases.

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