Titelaufnahme

Titel
Die MitarbeiterInnenorientierung als Grundstein für konstruktive Weiterbildungsaktivität : Förderung der Kompetenzentwicklung durch das Erheben und Managen von MitarbeiterInnenpotenzialen und -kompetenzen im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung / vorgelegt von Juliana Lemmerer
Verfasser/ VerfasserinLemmerer, Juliana
Begutachter / BegutachterinEgger Rudolf
Erschienen2013
Umfang194 S. : Zsfassung + 2 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Betriebliche Fortbildung / Betriebliche Fortbildung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-53362 Persistent Identifier (URN)
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Die MitarbeiterInnenorientierung als Grundstein für konstruktive Weiterbildungsaktivität [1.52 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gegenwärtig wandeln sich Unternehmensstrukturen und das Unternehmen sowie die MitarbeiterInnen werden mit neuen Anforderungen konfrontiert. Dabei wird ein Zusammenhang zwischen Erfolg und Kompetenz thematisiert. Neben der ressourcenorientierten Sicht bekommt die Personalentwicklung die pädagogische Aufgabe, die MitarbeiterInnenkompetenzen konstruktiv zu fördern. Es wird die These verfolgt, dass Bedarfsanalysen sowie Potenzial- und Kompetenzerhebungen, die Voraussetzung für die Konstruktivität einer betrieblichen Bildungsmaßnahme darstellen. Diese These wird anhand der Fragestellung, wie Potenzial- und Kompetenzanalysen die Basis für betriebliche Weiterbildung schaffen können und wie diese als Grundlage für die Bedarfsermittlung von Weiterbildungsaktivitäten genutzt werden, bearbeitet. Auch die Fragen, wie ein Kompetenzmanagementsystem die Weiterbildungsplanung beeinflussen kann und wie die MitarbeiterInnenbedürfnisse in die betrieblichen Bildungsprozesse integriert werden, nehmen eine zentrale Stellung ein. Dazu wird der Status Quo der Personalentwicklungspraxis aufgezeigt. Fünf ExpertInnen werden anhand leitfadengestützter Interviews befragt und die Daten einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring unterzogen. Daraus lassen sich bedeutende Unterschiede in der Vorgehensweise der Potenzialanalyse, der darauf aufbauenden Bedarfsanalyse, in der Verwendung eines Kompetenzmanagements sowie in der MitarbeiterInnenorientierung erkennen. Die dargelegte Bedeutsamkeit der individuellen MitarbeiterInnenförderung kann anhand der Ergebnisse nicht bestätigt werden, wenn auch der/die MitarbeiterIn eine zentrale Rolle einnimmt. Es ist somit keine Kongruenz zwischen der praktischen Personalentwicklungsarbeit und den theoretischen Anforderungen aufzeigbar. Die betriebliche Bildungsarbeit muss sich somit umfassender an den MitarbeiterInnenbedürfnissen orientieren, damit sich die Kompetenzentwicklung zwischen dem Feld der Ökonomie und der Pädagogik positionieren kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Company structures changed and the company as well as employees are faced with new requirements. A connection between the company?s success and the employees? expertise is shown. Human resource development has the function to support the employee constructively in the competency development through integration of educational theory, besides the resource orientated economic perception. In order to enable a constructive competency development the following thesis is proposed: a needs review in the framework of on-the-job training, as well as the collecting of potentials and competencies constitute the requirement for the constructiveness of a training programme. The topic is executed on the basis of the following questions: How does potential and competency analysis provide a basis for on-the-job training and how are these used as a basis for needs analysis as far as further training is concerned. Further the questions in how far a system of competence management in a company influences the planning of on-the-job training and how employees are integrated with their needs in this training process are central topics. To depict the status quo in the field, five experts have been interviewed on the basis of a guideline. The data has then been subjected to a qualitative content analysis according to Mayring. Hence considerable differences can be noticed in the approaches of the potential analysis, on this basis the analysis of needs, in implementing and using a competence management, as well as the employees? orientation. The significance of the individual personnel development presented in theory can?t be proved true through empirical study, even if the employee plays a major role. No congruity between human resource development in practice and pedagogical requirements according to literature can be shown. In order to enable competence development to take a position among the field of economy and pedagogy, on-the-job training has to be oriented more on employees? needs.