Titelaufnahme

Titel
Krieg im Roman. Ernst Jünger, Erich Maria Remarque und Bruno Vogel / vorgelegt von Nikolai Soran
Verfasser/ VerfasserinSoran, Nikolai
Begutachter / BegutachterinMüller-Kampel Beatrix
Erschienen2013
Umfang106 Bl. : Zsfassung + 1CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Jünger, Ernst <In Stahlgewittern> / Remarque, Erich Maria <Im Westen nichts Neues> / Vogel, Bruno <Es lebe der Krieg!> / Weltkrieg <1914-1918, Motiv> / Jünger, Ernst <In Stahlgewittern> / Remarque, Erich Maria <Im Westen nichts Neues> / Vogel, Bruno <Es lebe der Krieg!> / Weltkrieg <1914-1918, Motiv> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-53334 Persistent Identifier (URN)
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Krieg im Roman. Ernst Jünger, Erich Maria Remarque und Bruno Vogel [0.74 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der 1. Weltkrieg stellt in vielerlei Hinsicht eine Zäsur dar. Dieser von 1914 bis 1918 stattgefundene Konflikt revolutionierte die Kriegsführung, zog beinahe die gesamte Welt in Mitleidenschaft und schockierte Europa mit seit dem 30-jährigen Krieg nicht mehr da gewesenen Zerstörungen. Auch im Rahmen der Literatur entzog sich der 1. Weltkrieg traditionellen Formen und Mustern. Andere Sichtweisen, Aufwertung von ?Laienliteratur? oder der Einzug neuer Genres in die Literatur stellen nur einige der Veränderungen dar. Zwischen 1918 und 1933 avancierte der Kriegsroman zum epochenspezifischen Genre der Weimarer Republik. In der nachfolgenden Arbeit wird neben zwei sehr bekannten Vertretern der Kriegsliteratur dieser Zeit auch ein Autor vorgestellt, dessen Werk die Aufnahme in den Kanon bis heute verwehrt blieb. Das Hauptaugenmerk der Betrachtung liegt dabei auf dem Versuch, die verschiedenen Texte zueinander in Beziehung zu setzen, ihre Unterschiede wie ihre Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten sowie bislang weniger beachtete thematische Aspekte vor ihrem historischen Hintergrund zu behandeln. Ein kurzer Abriss über das Männlichkeitsideal soll das vehemente Bestreben der verantwortlichen Machthaber und Regenten verdeutlichen, eine militaristische Gesellschaftsordnung zu etablieren. Ein aus diesem Vorhaben resultierendes Phänomen stellt der autoritäre Charakter dar ? ein Menschentypus, dessen Untersuchung sich u.a. der deutsche Philosoph und Soziologe Theodor W. Adorno intensiv gewidmet hat. Zunächst wird jedoch eine Einführung über die literarische Situation zwischen 1914 und 1933 sowie eine Untersuchung der Texte von Ernst Jünger, Erich Maria Remarque und Bruno Vogel folgen.

Zusammenfassung (Englisch)

World War I represented a total break in history in very many ways. Waging from 1914 till 1918, militarily speaking, this enormous conflict revolutionised warfare and had, in fact, an impact on almost the entire world. As for Europe, it brought about a shock and devastation not experienced since the 30-Year War. In the context of literature, too, the Great War broke with all traditional form and patterns. Different views, an apprecitation of ?lay literature? hitherto unknown, and the introduction of new literary genres mark just a few of the changes. Between the years 1918 and 1933, the war novel advanced to be the epoch-specific genre of the Weimar Republic. The following master thesis will explore not only two very well known representatives of war literature of its time and age, but also one author whose work has to this day been denied such acceptance. The main focus here will be on the attempt to establish a relationship between the various texts and specify both on what they have in common, and how they differ. Additionally, thematic aspects that have so far largely been ignored will be elucidated against their respective historic backgrounds. A brief analysis of the then prevailing ideal of a man is meant to illustrate the extreme endeavours of the potents in charge to establish a militaristic social order. One phenomenon resulting from this image is the authoritarian character. The German philosopher and sociologist, Theodor W. Adorno dedicated intensive studies to this. In order to emphasise the widespread literary influence of this psychological pattern, the thesis will not only quote from the representative literature, but also lend from other contemporary titles. However, at the beginning there will be an introduction to the literary situation between 1914 and 1933, followed by an examination of texts by Ernst Jünger, Erich Maria Remarque, and Bruno Vogel.