Titelaufnahme

Titel
Möglichkeiten psychosozialer Interventionen nach Sportverletzungen : Einflussbereiche und Unterstützungsmaßnahmen aus der Perspektive von TrainerInnen und TherapeutInnen / vorgelegt von Birgit Wenko
Verfasser/ VerfasserinWenko, Birgit
Begutachter / BegutachterinPayer Gerald
Erschienen2013
UmfangIV, 83 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Sportverletzung / Psychosoziale Arbeit / Sportverletzung / Psychosoziale Arbeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-53223 Persistent Identifier (URN)
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Möglichkeiten psychosozialer Interventionen nach Sportverletzungen [1.17 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Masterarbeit thematisiert die Behandlung von Sportverletzungen hinsichtlich psychologischer und sozialer Komponenten, die in einer erfolgreichen Rehabilitation berücksichtigt werden müssen. Abgesehen von rein physiologischen Aspekten werden Traumata als bio-psycho-soziales Phänomen und die darauf folgende individuelle Belastungsreaktion der AthletInnen näher betrachtet. Daraus ergeben sich für das betreuende Umfeld verschiedene pädagogisch oder therapeutisch orientierte Interventionsbereiche, die den Heilungsprozess, die Wiederherstellung und die Rückkehr in das sportliche Training unterstützend begleiten können. Neben medizinischen Maßnahmen stehen den Betroffenen unter anderem kognitive Techniken, psychoregulative Verfahren oder spezielle sportpsychologische Methoden, die sich auf Bereiche wie Motivation, Volition, Selbstwirksamkeit oder Entspannung beziehen, zur Verfügung, um auf den Regenerationsverlauf Einfluss zu nehmen. Im Sinne eines interdisziplinären Ansatzes wird versucht, den SportlerInnen einen Weg aufzuzeigen, wie durch das Zusammenwirken von unterschiedlichen Berufsgruppen und die aktive Beteiligung des/der Athleten/in die personalen und situativen Voraussetzungen dafür geschaffen werden können, gestärkt aus der Verletzungsphase hervorzugehen.Im Bezug auf die Verletzungsprophylaxe bieten die bewusste Einbeziehung von Reflexion, Selbstwahrnehmung oder Einschätzung der Risikofaktoren eine Grundlage für die Entwicklung präventiver Handlungskompetenzen.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis focuses on the treatment of sports injuries concerning psychological and social factors, which need to be considered in terms of a successful rehabilitation. Apart from mere physiological aspects, traumata as bio-psycho-social phenomenon and the following individual reactions of the athlete are examined.As a consequence different pedagogic or therapeutic areas of intervention result for the therapists, which may support and accompany the healing process, recovery and finally the return to athletic training. In addition to medical measures, cognitive techniques, psycho-regulative procedures or special methods with reference to sports psychology, referring to aspects like motivation, volition, perceived self-efficacy or relaxation, are at athletes? disposal in order to affect the progression of regeneration process. In accordance to an interdisciplinary approach, in is demonstrated that with the active collaboration of different professional groups and the patient, the personal and situational requirements can be met to successfully overcome the period of injury.Regarding prophylaxis, the conscious inclusion of contemplation, self-awareness or introspection, and the evaluation of risk factors in athletes` performances are the foundation for the development of preventative competences.