Titelaufnahme

Titel
Unterrichtsformen im Fach Biologie und Umweltkunde an steirischen allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS) / vorgelegt von Sandra Pisu
Verfasser/ VerfasserinPisu, Sandra
Begutachter / BegutachterinSimon Uwe
Erschienen2013
Umfang176 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Allgemein bildende höhere Schule / Biologieunterricht / Unterrichtsmethode / Steiermark / Allgemein bildende höhere Schule / Biologieunterricht / Unterrichtsmethode / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-53214 Persistent Identifier (URN)
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Unterrichtsformen im Fach Biologie und Umweltkunde an steirischen allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS) [3.06 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Guter Unterricht zeichnet sich durch Qualitätsmerkmale wie alltagsnahe Themengestaltung, Einsatz von Anschauungsmaterialien sowie Methodenpluralismus aus. Inwieweit diese Kriterien im Biologieunterricht erfüllt werden, gilt es in vorliegender Untersuchung zu prüfen. Die Fragebogenstudie, an welcher 55 Lehrkräfte teilnahmen, gibt Einblick in die momentane Unterrichtssituation im Fach Biologie an allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS) des Bundeslands Steiermark. Ein Auszug der wichtigsten Ergebnisse zeigt folgendes Bild: Frontalunterricht ist nach wie vor die vorherrschende Unterrichtsform, es lässt sich jedoch eine Tendenz hin zu schülerInnenzentrierten Unterrichtsformen wie Gruppen- und Einzelarbeit erkennen. Rund ein Viertel der verfügbaren Unterrichtsstunden werden mit Experimenten bzw. Versuchen zugebracht, wobei der Anteil an Gruppenexperimenten gegenüber Einzel- und Demonstrationsexperimenten überwiegt. Die Themen des Biologieunterrichts werden oft durch Einsatz von Anschauungsmaterial visualisiert, welches an nahezu allen Schulen zahlreich vorhanden ist. Neue Medien wie Computer und Video kommen hingegen nur selten zum Einsatz. Auch der Besuch von externen ExpertInnen und außerschulischen Lernorten findet nur ab und zu statt. Die Ursache für den seltenen Einsatz diverser Unterrichtsmittel kann an der hohen SchülerInnenzahl pro Klasse sowie in der ungünstigen Stundenverteilung liegen, da diese beiden Parameter von einem Großteil der befragten Lehrkräfte als verbesserungswürdig eingestuft wurden. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass BiologielehrerInnen an steirischen AHS versuchen, den Biologieunterricht im Rahmen der Möglichkeiten abwechslungsreich zu gestalten. Dieser Ansatz ist jedoch noch stark ausbaufähig.

Zusammenfassung (Englisch)

Good education is marked by qualities such as the choice of topics closely related to everyday life, the application of illustrative material and a great variety of methodology. The following investigation examines to what extent biology teacher successfully incorporate these criteria in their teaching. 55 teachers were asked to fill out a questionnaire, thus the results of this survey provide an impression of the current teaching situation in the subject of biology at grammar schools (AHS) in Styria. The results show that teacher-centered biology lessons are still dominant at most schools. Nevertheless, a shift towards student-centered teaching, such as individual student or group work, can be observed as well. Around a quarter of all the available biology lessons focus on experiments and scientific research projects, where the percentage of group activities outnumbers individual student work and the demonstration of experiments by teachers. It is also a very common practice to visualize the topics in the teaching of biology with illustrative material, which are available at almost every school. The so-called ?new media? computer and videos, however, are used rather rarely. Also, field trips to extra-mural learning centers or the invitation of external experts are not very popular either. The reasons behind the limited application of various teaching materials may be found in the high number of students per class as well as in the unfortunate distribution of the lessons. In fact, most of the surveyed teachers ranked these two parameters as most important for improvement. Consequently, it can be concluded that Styrian grammar teachers try to use various methods and material in their teaching of biology. However, this attempt is kept within certain limits due to the current circumstances at schools and efforts of individual teachers.