Titelaufnahme

Titel
The influence of outside option design on second-price auction outcomes / Jakob Eichberger
Verfasser/ VerfasserinEichberger, Jakob
Begutachter / BegutachterinMestel Roland
Erschienen2013
UmfangVII, 62 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Auktion / Verhalten / Auktion / Verhalten / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-52951 Persistent Identifier (URN)
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The influence of outside option design on second-price auction outcomes [1.26 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Masterarbeit untersucht das Verhalten von Subjekten in einer Auktion und versucht damit einen kleinen Beitrag zu Forschung auf diesem Gebiet beizutragen, indem es die folgenden zwei Forschungsfragen stellt:- Gibt es einen Unterschied zwischen einem Trostpreis für alle und einem Lotterie-Trostpreis für einen der Verlierer der Auktion?- Beeinflussen verschieden Gruppengrößen die Gebote in einer Zweitpreis-Auktion?Um diese Fragen zu beantworten, wurde ein Experiment am Max Jung-Labor an der Universität Graz durchgeführt. Das Experiment bestand aus vier Phasen: einer Trainingsphase, der Haupt-auktionsphase. in der auch die Auswirkungen der Trostpreise untersucht wurden, einem Frage-bogen und einer Lottery nach Holt und Laury (2002), um die Risikoeinstellungen der Subjekte zu bestimmen. So konnten wir in 12 Sessions Informationen über 108 Personen sammeln.Die Ergebnisse zeigen, dass die Teilnehmer ihre Gebote beim Lotterie-Trostpreis (riskant) nicht signifikant schwächer reduzieren als beim Trostpreis für alle (sicher). Wenn allerdings mögliche Reihenfolgeneffekte der Sessions 5, 6 und 12 mitberücksichtigt werden, dann dreht sich dieses Resultat um. Obwohl die meisten Subjekte risikoavers waren, kann kein signifikanter Zusammenhang zu einer Riskoaversions-Messgröße gefunden werden. Unter Berücksichtigung der Reihenfolgeneffekte zeigt sich hier das gleiche Bild. Die Ergebnisse der verschiedenen Gruppengrößen zeigen, dass keine erheblichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Gruppen zu finden sind. Unter An-wendung verschiedener Ansätze wird gezeigt, dass Lerneffekte während der Trainingsphase be-obachtbar sind. Auch Verteilungseffizienz, inspiriert von Garrett und Wooders (2010), kann sig-nifikant nachgewiesen werden. Allerdings zeigt sich, dass Überbieten in der Hauptauktionsphase nicht von einer vorhergehenden Trainingsphase verhindert werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis deals with the study of subjects? behavior in an auction and attempts to con-tribute a small part of understanding to the big picture of this topic by targeting the following two research questions:- Is there a difference between outside options for all or a lottery for an outside option for one ?loser? with equivalent expected value?- Does group size influence bids in a second price auction?To answer these questions we conducted an experiment at the Max Jung laboratory, sited at Graz University. The experiment consisted of four phases, a training phase, the main auction bidding phase where the outside options were located, a questionnaire and finally a Holt and Laury (2002) lottery to determine subjects? risk preferences. All in all we gathered information of 108 subjects, who participated in a total of 12 sessions.We show that subjects do not significantly reduce their bids less with the lottery outside option (risky) than with the outside option for all (risk free). However, when adjusted for the identified potential sequence effects that occurred in session 5, 6 and 12, the result is reversed. Although most subjects are risk averse, no significant relation to a risk aversion measurement can be found. A regression which includes the sequence effects yields the same result. The results from the group sizes suggest that there are no big differences between the various groups. With different approaches we show, that significant learning effects during the training phase are observable. Another analysis verifies that allocational efficiency, as inspired by Garrett and Wooders (2010), is significant at the 1% level during the training phase. However, overbidding in the auction bidding phase is not eliminated by the preceding training phase.