Titelaufnahme

Titel
Homosexuality in modern media : a comparison of Queer as Folk and the L Word / vorgelegt von Marion Spanring
Verfasser/ VerfasserinSpanring, Marion
Begutachter / BegutachterinPeltzer-Karpf Annemarie
Erschienen2013
Umfang92 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND) The L Word / Queer as folk / Homosexualität <Motiv> / The L Word / Queer as folk / Homosexualität <Motiv> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-52824 Persistent Identifier (URN)
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Homosexuality in modern media [2.46 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit hat das Ziel herauszufinden, ob Homosexualität im Fernsehen stereotypisiert wird, indem zwei Fernsehsendungen analysiert werden, die fast ausschließlich homosexuelle Charaktere beinhalten, nämlich?The L Word? und ?Queer as Folk?, wobei erstere von einer Gruppe lesbischer Frauen handelt und zweitere die Geschichte einer Gruppe von schwulen Männern erzählt. Ich werde beide Serien analysieren und versuchen herauszufinden, ob die Charaktere realistisch dargestellt werden oder vorherrschende Stereotypen wiederspiegeln, wie etwa, dass lesbische Frauen männliche Züge besitzen und schwule Männer vermehrt weibliche Züge aufzeigen, den Sprachgebrauch miteinschließend. Zu diesem Zweck wird nicht nur ein Überblick über die Geschichte der Homosexualität und eine kurze Einführung in die Medientheorie geboten, sondern es werden auch Theorien zu Sprache, Identität und Homosexualität diskutiert. Da das Hauptaugenmerk auf Sprachwissenschaften liegt, werden Sprachmarker für männlichen und weiblichen Sprachgebrauch festgelegt, welche später als Richtlinien für die Analyse dienen, die mit dem korpuslinguistischen Programm WordSmith 5.0 durchgeführt werden. Darauf folgt der theoretische Teil, welcher Informationen über beide Serien liefert und die Testergebnisse und tiefergehende Analysen jedes einzelnen Charakters beinhaltet, die nach den vorher bestimmten Richtlinien durchgeführt wurden. Die Ergebnisse legen nahe, dass beide Sendungen Stereotypen enthalten, um das Publikum zum Zusehen zu verlocken, da nichtssagende, realitätsnahe Charaktere nicht den Erwartungen des Publikums entsprechen. Deswegen müssen homosexuelle Fernsehsendungen übertriebene und stereotypisierte Welten präsentieren, welche den vorherrschenden sozialen Normen der Heterosexualität widersprechen, da alles von einem heteronormativen Standpunkt aus betrachtet wird, welcher darauf hinweist, dass Homosexualität das Gegenteil von Heterosexualität darstellt und deswegen anders und abnormal ist.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis aims to find out if homosexuality is represented in a stereotypical way on television by analyzing two TV shows, which almost exclusively include homosexual people, namely "The L Word" and "Queer as Folk", the first one revolving around a group of lesbian women and the latter telling the story of a group of gay men. I am going to analyze both TV shows, aiming to find out if the characters are represented as true-to-life or if they merely represent prevalent stereotypes about homosexual people, for example lesbian women talking and behaving like men and gay men talking and behaving like women. For this purpose, not only a history of homosexuality and an introduction to the representation of homosexuality in modern media are provided, but also a theoretical background explaining important terms and theories concerning language, identity and homosexuality. As the main focus lies on linguistics, speech markers for male and female language use are going to be defined, to be later used as guidelines for the evaluation. This is followed by the practical part, providing more information about the two TV shows and the analysis, which provides the reader with detailed evaluation results and in-depth analyses on every character according to the theories of language use defined earlier, making use of the corpus linguistics program WordSmith 5.0. The evaluation results prove that both TV shows employ mostly stereotypical characters in order to lure people into watching, as boring true-to-life characters and stories would not meet the audience?s expectation of homosexual lifestyle. Therefore, homosexual TV shows have to represent a world including exaggerated and stereotypical characters, which does not represent the prevalent social norms of heterosexuality as everything is seen from a heteronormative point of view, suggesting that homosexuality is the opposite of heterosexuality and therefore different and unnatural.